RUSWIL: Fischsterben in zwei Bächen

Am Freitagvormittag führte eine Verschmutzung des Bilbaches und des Deckenhonigbaches in Ruswil zu einem Fischsterben. Der Fischbestand wurde auf einer Länge von mehreren hundert Metern vernichtet. Die genaue Ursache ist noch unbekannt.

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Zwischen 1999 und 2004 lag der Kanton Luzern bei Jaucheunfällen, die zu einem Fischsterben führten, schweizweit an der Spitze. (Symbolbild Peter Fischli/Neue LZ)

Zwischen 1999 und 2004 lag der Kanton Luzern bei Jaucheunfällen, die zu einem Fischsterben führten, schweizweit an der Spitze. (Symbolbild Peter Fischli/Neue LZ)

Wie die Kantonspolizei in einer Medienmittelung schreibt, wurde ihr am Freitagmorgen die Verschmutzung und das dadurch verursachte das Fischsterben gemeldet. Erste Ermittlungen hätten ergeben, dass offenbar durch das Meteorkanalisationsnetz eine noch unbekannte Substanz in den Deckenhonigbach gelangt sei. Dies habe in den beiden Fliessgewässer auf mehreren hundert Metern zu einem Fischsterben geführt.

Die Polizei meldet weiter, dass der gesamte Schadenbetrag in den beiden Gewässern zurzeit noch nicht abgeschätzt werden könne. Ebenfalls sei der Verursacher dieser Verschmutzung noch nicht bekannt. Die Abklärungen durch Spezialisten des UWE und der Kantonspolizei Luzern sind im Gange.

kst