RUSWIL: Hausbesitzerin wird systematisch schikaniert

Eine 56-jährige Ruswilerin sieht sich seit Jahren übelster Attacken ausgesetzt. Der Terror entzündet sich an einem ungeklärten Durchgangsrecht.

Thomas Heer
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Ein ungeklärtes Durchgangsrecht führt zu üblen Attacken gegen eine Anwohnerin. (Symbolbild / Archiv Neue LZ)

Ein ungeklärtes Durchgangsrecht führt zu üblen Attacken gegen eine Anwohnerin. (Symbolbild / Archiv Neue LZ)

von Thomas Heer

Die ausgebildete Hauswirtschaftslehrerin wohnt an der Brunnehofstrasse in Ruswil. Beim Durchgang vor ihrem Haus handelt es sich um eine Privatstrasse, was vom Grundbuch gestützt wird. Ein Urteil des Bezirksgerichtes Willisau vom November 2013 besagt, dass es für Unberechtigte verboten sei, das Grundstück zu betreten oder gar zu befahren.

Der Ruswiler Gemeinderat erhob jedoch gegen das Verdikt aus Willisau Einsprache. Das heisst: Das Verbot gilt nicht mehr. Die Strasse ist für jedermann begehbar.

Damit geht der Zank um diesen Brunnehof-Strassenabschnitt in eine weitere Runde. Die Hausbesitzerin wird seit langem von meist unbekannten Tätern immer wieder aufs Übelste schikaniert. So bewarfen Vandalen die Hausfassade mit Eiern. Nachts knallten Schneebälle oder gar Steine gegen die Storen. Und der Briefkasten wurde mit Feuerwerkskörpern in die Luft gesprengt.