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RUSWIL: Nationalrat Leo Müller tritt als Gemeindepräsident zurück

Nach 10 Jahren im Amt tritt CVP-Nationalrat Leo Müller von seinem zweiten Amt als Gemeindepräsident von Ruswil zurück.
Leo Müller, Nationalrat (CVP, Luzern) (Bild: Keystone (Bern, 29. November 2016))

Leo Müller, Nationalrat (CVP, Luzern) (Bild: Keystone (Bern, 29. November 2016))

Bereits vor rund zwei Jahren kündigte Leo Müller seinen einstweiligen Rücktritt als Gemeindepräsident von Ruswil an. Am Samstag machte er es nun offiziell: Per 31. August gibt er sein Amt ab.

Der CVP-Politiker ist seit 2008 Gemeindepräsident. Seit 2011 ist der heute 59-jährige zudem im Nationalrat. Müller ist Inhaber einer Anwaltskanzlei, ist Mitglied der CVP-Leitung im Kanton Luzern und der Mutterpartei und nimmt zudem noch im Verwaltungsrat des Agrarkonzerns Fenaco Einsitz. Auf diese übrigen Mandate, insbesondere jenes im Nationalrat, wolle er sich nun konzentrieren.

Keinen Einfluss auf den Rücktrittsentscheid habe das Nein an der Urne zum 15-Millionen-Projekt «Dorfkern West» um das Chrämerhus vom vergangenen November gehabt. «Bereits vor zwei Jahren habe ich ja gesagt, dass ich nach dieser Abstimmung aufhören werde, unabhängig vom Abstimmungsresultat. Es ist zwar nicht so gekommen, wie ich es mir erwünscht habe, ich bin aber zuversichtlich, dass sich auch dort in Zukunft noch etwas bewegt», sagt Müller auf Anfrage.
Rücktritt als

Nationalrat ausgeschlossen

Als ausgeschlossen bezeichnet Müller einen Rückzug aus dem Nationalrat: «Im Gegenteil. Ich will mich gerade auf dieses Amt besonders fokussieren», sagt Müller. «Ich bin in Bern gut vernetzt, habe einiges erreicht und bin nach sechs Jahren bestimmt noch nicht amtsmüde.»

Während seinen 10 Jahren als Gemeindepräsident von Ruswil habe sich einiges verändert, sagt Müller. Zum einen habe sich die Gemeinde positiv entwickelt und sei in Sachen Gewerbe und Infrastruktur für die Zukunft gut gerüstet. Andererseits habe sich das politische Klima doch stark verändert: «Anfangs war es viel stärker von lösungsorientierter Sachpolitik geprägt», sagt Müller rückblickend. «Zuletzt hat sich aber eine eher konfrontative Politikströmung deutlich bemerkbar gemacht.»

Der Ruswiler Gemeinderat wird an der nächsten Gemeinderatssitzung den Termin für die Ersatzwahl ansetzen.

(io)

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