RUTH BUCK: Künstlerin erfindet Luzern in Japan neu

Ruth Buck stellt mit der Ausstellung «Lukyo» vom 9. bis 23. März in der Kornschütte Luzern neue Arbeiten vor und präsentiert einen Rückblick über ihr Schaffen. Die Besucher sollen dabei Luzern aus einem anderen, ungewohntem Blickwinkel zu Gesicht bekommen.

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Ruth Buck steht bei ihrer Installation in der Kulturbrauerei in Hochdorf im Jahr 1999. (Archivbild Edith Arnold/Neue LZ)

Ruth Buck steht bei ihrer Installation in der Kulturbrauerei in Hochdorf im Jahr 1999. (Archivbild Edith Arnold/Neue LZ)

Während der Ausstellung stellt Ruth Buck die Kornschütte unter die fiktive Fahne von Lukyo, einer erdachten Ortschaft, die aus der Begegnung von Luzern und Tokyo, Bekanntem und Fremden entsteht: Aus dem Blau der Luzerner Fahne steigt die glühende Sonne Japans auf. Aus der Trennlinie der Farbbereiche wird eine Horizontlinie, die einen Raum umschliesst, einen Ort öffnet, der erstmals Begegnungen zulässt.

Hat die jüngste Arbeit Ruth Bucks in der (touristischen) Begegnung mit Luzern ihren Auslöser, reflektieren die ausgestellten Arbeiten im weiteren Sinn Übergänge, Grenzzonen und Trennlinien. Erst an diesen bilden sich Bedeutungsräume und kristallisieren sich Orte der Identität aus. Diesen Räumen und Orten, die sich immer wieder an Brüchen, Grenzlinien und Übergängen entfalten, geht Buck in visuellen wie akustischen Arbeiten nach und öffnet in Bildern, Geräuschen und Sprachen neue Räume und Orte, die zum Nachdenken, Verweilen und Entdecken einladen, wie die Stadt Luzern mitteilt.

An der Vernissage am Samstag, 8. März, um 17 Uhr werden Marco Füchslin, Präsident Visarte Zentralschweiz, und der Kunsthistoriker Timothy Grundy sprechen. Umrahmen werden die Eröffnung Walter Oswald aus Emmenbrücke am Alphorn und der Fahnenschwinger Peter Scheuber aus Sursee.

scd