SACHVERSICHERUNG: Brände und Börse setzen Versicherung zu

Nicht ganz so tiefrot wie der Umschlag des Geschäftsberichts präsentieren sich die Zahlen 2008 der Nidwaldner Sachversicherung (NSV). Es gibt auch Lichtblicke zu verzeichnen.

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Die Feuerwehr im Einsatz beim Brand eines Gadens in Stans im April 2009. (Bild Edi Ettlin/Neue NZ)

Die Feuerwehr im Einsatz beim Brand eines Gadens in Stans im April 2009. (Bild Edi Ettlin/Neue NZ)

Das Geschäftsjahr 2008 wird als das Jahr der Brandereignisse und fallender Börsenkurse in die Geschichte der Nidwaldner Sachversicherung (NSV) eingehen. Insbesondere der Feuerteufel meinte es nicht gut mit der NSV, verursachte er doch mit 335 Ereignissen einen Gesamtschaden von 8,35 Millionen Franken, was in etwa das Doppelte des 10-Jahres-Durchschnitts ausmacht. Besonders ins Geld gingen die Brände des Berghauses Fräkmünt, des Restaurants Eintracht in Oberdorf und eines Wohnhauses in Buochs. Dazu kamen 360 Elementarschäden mit einer Schadensumme von 1 Million Franken.

Turbulenzen ganz anderer Natur verzeichnete das Anlageresultat der NSV. Es schliesst ausgelöst durch die fallenden Aktienkurse an der Börse mit einem Minus von 7 Prozent ab, was zu einem Gesamtverlust im Geschäftsjahr 2008 von 294'000 Franken führte. Nur dank der Investition in Liegenschaften konnte ein schlechteres Ergebnis verhindert werden.

pd/red

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.