SACKWEIDHÖHE: Experten rätseln über Gase in Kriens

Aus der ehemaligen Deponie in der Obernauer Sackweid strömen heikle Gase. Trotzdem geben die Behörden Entwarnung.

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Das betroffene Quartier Sackweidhöhe in Kriens. (Bild André Albrecht/Neue LZ)

Das betroffene Quartier Sackweidhöhe in Kriens. (Bild André Albrecht/Neue LZ)

Ein paar Kinder lassen auf der Sackweidhöhe Frauenfürze knallen. Fasnachtsvorboten im Wohnquartier in Obernau. Dabei hat der Kanton Luzern letzte Woche gewarnt: Wegen Gas, das aus der früheren Abfalldeponie Sackweid ausströme, bestehe im Quartier mit rund 20 Wohnhäusern und 100 Haushaltungen Brandgefahr. 

Ganz so schlimm sei es nun doch nicht, sagten die Experten gestern beim Augenschein mit Medienleuten vor Ort. Thomas Joller, Leiter der kantonalen Dienststelle Umwelt und Energie, sagt: «Sofortmassnahmen zum Schutz der Bevölkerung braucht es nicht.» 

Am letzten Donnerstag hatte die kantonale Dienststelle Umwelt und Energie darüber informiert, dass aus der vor 35 Jahren stillgelegten Deponie Sackweid Gase ausgetreten waren. Der zugezogene Geologe Eckard Drewes hat auf dem Deponiegelände in einer Tiefe von zwei bis vier Metern Methan und Kohlenstoffdioxid gemessen. Die Experten rätseln nun darüber, woher das Methan stammt. Denn in der Deponie sollten eigentlich lediglich Industriesand und Inertmaterial gelagert sein. 

Christian Bertschi


Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung