Sagenmatt-Projekt in Ebikon: Fast alle Parteien sagen Ja zum Projekt

Die politischen Parteien stehen fast alle hinter dem Sagenmatt-Projekt. Als einzige Partei hat die SVP Stimmfreigabe beschlossen.

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(hor) Die Wogen gehen hoch wegen der Abstimmung am 27. September zum Bebauungsplan Sagenmatt. Gegner kritisieren unter anderem, dass der Gemeinderat das Projekt «schönrede» und haben wegen der aus ihrer Sicht mangelhaften Abstimmungsbotschaft gar eine Stimmrechtsbeschwerde eingereicht. Der Gemeinderat wiederum empört sich über die vielen «Falschaussagen» der Gegner (siehe Link am Ende des Textes).

Eine Visualisierung der Bauherrschaft, gesehen von der Luzernerstrasse aus.

Eine Visualisierung der Bauherrschaft, gesehen von der Luzernerstrasse aus.

Visualisierung: PD

Die politischen Parteien jedenfalls stehen fast alle hinter dem Projekt. «Verdichten muss man wenn schon hier im Zentrum, zudem gibt es viele Eigentumswohnungen, was in Ebikon Mangelware ist», sagt FDP-Präsident René Friedrich. Auch die CVP empfiehlt ein Ja, wie Co-Präsident Alex Fischer sagt: «Das Projekt ist insgesamt zu gut, um es abzulehnen – auch wenn wir betreffend Höhe und Gebäudelänge nicht ganz glücklich sind.» Als ebenfalls «zu gross dimensioniert» beurteilt die GLP das Projekt, dennoch hält sie es unter anderem wegen der «qualitätvollen Bauweise» für unterstützungswürdig und empfiehlt ein «Ja, aber». Ebenfalls ein «Ja, aber» gibt’s von der SP. Deren Präsident Thomas Aregger lobt etwa das Mobilitätskonzept, bedauert jedoch, «dass nicht mehr Familienwohnungen realisiert werden». Die SVP hat als einzige Partei Stimmfreigabe beschlossen.

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