SALESIAPARK: Nach einem neuen Anschlag wächst die Angst

Die Explosionen in der Gassechuchi und im Salesiapark Mitte letzter Woche blieben keine Einzelfälle. Am Samstagabend knallte es erneut.

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Fridolin Wyss, Geschäftsleiter Verein kirchliche Gassenarbeit, und Yolanda Mathys, Leiterin Gassechuchi. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Fridolin Wyss, Geschäftsleiter Verein kirchliche Gassenarbeit, und Yolanda Mathys, Leiterin Gassechuchi. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

«Zwischen 22 und 22.30 Uhr wurde erneut eine Petarde geworfen», sagte Fridolin Wyss, der Geschäftsleiter des Vereins kirchliche Gassenarbeit, «und zwar im Salesiapark in Kriens.» Der Explosivkörper landete diesmal zum Glück in einer Hecke vor dem Park. «Aber wieder gab es einen Riesenknall und eine grosse Rauchentwicklung», so Wyss. Damit hat die Reihe der Explosionen eine Fortsetzung gefunden. Unbekannte hatten bereits letzten Dienstag in kurzer Folge drei Explosivkörper in den Innenhof der Luzerner Gassechuchi und in den Salesiapark in Kriens geworfen; dabei wurden drei Personen verletzt.

Diesmal niemand verletzt
Am Samstagabend hielten sich vier Personen im Salesiapark auf. Verletzt wurde diesmal niemand. «Wir hatten zunächst gedacht, es handle sich um ein einmaliges Ereignis», sagt Wyss, «aber nach der neuerlichen Explosion nimmt die Sache an Tragik zu.»

Auch der Stadtluzerner Sozialdirektor Ruedi Meier ist schockiert: «Es sieht aus, als ob es jemand gezielt auf drogenabhängige und randständige Menschen und ihre Aufenthaltsorte abgesehen hat.» Die Tat sei zutiefst «feige und verwerflich»

Hugo Bischof

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung.