SALLE MODULABLE: Am Projekt wird weiterhin festgehalten

Leitungsdelegation, Stiftung, Kanton Luzern und Stadt Luzern stehen geschlossen hinter der Salle Modulable. Trotz dem Rückzug der Gönner wird das Projekt weiterverfolgt.

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Sie glauben an das Projekt Salle Modulable: (Von links) Franz Steinegger, Urs W. Studer, Marcel Schwerzmann, Michael Haefliger und Hubert Achermann. (Bild Nadia Schärli/Neue LZ)

Sie glauben an das Projekt Salle Modulable: (Von links) Franz Steinegger, Urs W. Studer, Marcel Schwerzmann, Michael Haefliger und Hubert Achermann. (Bild Nadia Schärli/Neue LZ)

«Die Stiftung Salle Modulable, der Kanton Luzern, die Stadt Luzern sowie die übrigen in der Leitungsdelegation eingebundenen Organisationen nehmen die Ankündigung der privaten Gönner, die Mittel für den Bau einer flexiblen, neuen Theater- und Musikinfrastruktur nicht wie vereinbart zur Verfügung stellen zu wollen, zur Kenntnis.» Dies heisst es in einer Medienmitteilung der Staatskanzlei Luzern vom Donnerstag. Zeitpunkt und Begründung dieser Ankündigung stossen dabei allseits auf Unverständnis, denn das Gesamtkonzept Salle Modulable wird bis Ende Jahr vorliegen und Anfang Februar der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Laut Michael Haefliger, Delegierter der Stiftung Salle Modulable und Mitinitiant des Projektes hat die gestrige Mitteilung der privaten Gönner nicht nur bei ihm Entsetzen ausgelöst. Seitens der Geldgeber bestehen für den Bau der Salle Modulable schriftliche Zusagen bis zu 120 Millionen Franken. Die Stiftung Salle Modulable wird deshalb sämtliche Möglichkeiten prüfen, wie dem Willen des Stifters, die Salle Modulable in Luzern zu realisieren, nachgekommen werden kann.

«Abbruch kommt nicht in Frage»
Die Arbeiten am Gesamtkonzept der Salle Modulable sind bereits weit fortgeschritten. Alle Projektpartner haben sich klar für vertiefende Abklärungen ausgesprochen, um aus ersten Ideen ein nachhaltiges, tragfähiges Projekt zu schaffen. Der Präsident der Leitungsdelegation, Franz Steinegger, hält fest: «Ein Abbruch dieser Konzeptarbeiten kommt für die Projektpartner nicht in Frage.»

Kanton und Stadt Luzern stehen gemeinsam mit der Stiftung Salle Modulable ausdrücklich hinter dem Projekt und begrüssen das Vorgehen der Stiftung Salle Modulable, sich für die zugesicherten Mittel einzusetzen.

«Einmalige Chance für Standort Luzern»
Marcel Schwerzmann, Vizepräsident des Luzerner Regierungsrates ist überzeugt: «Das Projekt Salle Modulable bietet eine einmalige Chance für den Standort Luzern.»

Stadtpräsident Urs W. Studer lobt die gute Zusammenarbeit der Projektpartner: «Ich sehe der Präsentation des Gesamtkonzeptes optimistisch entgegen.»

pd/zim

pd