SALLE MODULABLE: Autoren brechen Lanze fürs Sprechtheater

Die Innerschweizer Schriftsteller haben kein Verständnis für die Streichung des Sprechtheaters in Luzern. Mit einer Resolution wollen sie den Stadtrat zur Umkehr überzeugen.

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So soll es in der Salle Modulable dereinst aussehen. (Visualisierung SAB AG)

So soll es in der Salle Modulable dereinst aussehen. (Visualisierung SAB AG)

An ihrer Jahresversammlung am Samstag in Sarnen wurde die Resolution einstimmig gefasst. Darin fordern sie die Planer in Luzern auf, sie möchten die Tragweite eines solchen Schrittes nochmals überdenken und von dieser «fatalen Sparübung» Abstand nehmen. Andreas Iten, Präsident des Innerschweizer Schriftstellerinnen- und Schriftstellervereins (ISSV), erklärte: «Es geht nicht an, dass eine kulturelle Region wie die Zentralschweiz ihr professionelles Sprechtheater verliert.»

Für den Vorstand des ISSV sei es eine wichtige Aufgabe, immer wieder dafür zu sorgen, dass die Schreibenden auch gehört würden, sagte Iten weiter. Dieses Ziel habe man in den letzten Jahren erreicht. So seien die Zentralschweizer Literaturtage Willisau oder das alpenländische Literaturfest «Höhenflug» in Zug auf Anregung des ISSV entstanden. Ein weiterer Höhepunkt im ISSV-Jahr sei die Veranstaltung «Bücherjahr» im Hotel Continental-Park in Luzern.

red