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SALLE MODULABLE: BDP Stadt Luzern lässt ihre Initiative zur Salle Modulable fallen

Die BDP Stadt Luzern verzichtet auf ihre Initiative zum Salle Modulable. Die Partei befürchtet, dass die Stimmberechtigten bei zu vielen Vorlagen zum Thema verwirrt sein könnten.
Das Musiktheater Salle Modulable soll auf dem Inseli gebaut werden. (Bild: Visualisierung PD)

Das Musiktheater Salle Modulable soll auf dem Inseli gebaut werden. (Bild: Visualisierung PD)

Der Vorstand der BDP habe sich darauf geeinigt, die Initiative "Rettet unsere Oasen 'Inseli und Ufschötti' - Nein zum Salle Modulable" fallenzulassen, teilte die Partei am Donnerstag mit. Die Gefahr, dass die Stimmberechtigten im Herbst über drei Geschäfte befinden müssten, die sich mit dem Prestigebau befassen, sei zu gross.

Zu viele Geschäfte zum Salle Modulabe könnten zu einem Ja für das Projekt führen, fürchtet die BDP. Deshalb werde die Partei ihre Kräfte für die Gegenkampagne fokussieren. Sie suche dazu das Gespräch mit anderen Partnern, die gegen den Salle Modulable sind.

Stadt und Kanton Luzern planen neben dem KKL ein neues Theaterhaus mit mehreren Sälen für innovative Aufführungen auf internationalem Spitzenniveau. Die Investitionen werden auf 208 Millionen Franken veranschlagt.

Rund 80 Millionen sollen aus dem Erbe des Mäzens Christof Engelhorn fliessen. Stadt und Kanton sollen zusammen 93 Millionen beisteuern. Den Promotoren schwebt daneben 35 Millionen von privaten Investoren vor. Der Salle Modulable soll 2023 eröffnet werden.

Die Stadt Luzern habe in Zeiten von Sparpaketen kein Geld für ein solches Projekt, schreibt die BDP in ihrer Mitteilung weiter. Von möglichen Sponsoren fehle jede Spur. Zudem werde die traditionelle Herbstmesse "Lozärner Määs" sterben, sollte der Salle Modulable auf das Inseli kommen.

Der Standortentscheid für das neue Musiktheater war auch von anderer Seite negativ aufgenommen worden. Die Kritik richtete sich vor allem gegen die Überbauung eines populären Parks am See sowie gegen die Finanzierung. (sda)

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