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SALLE MODULABLE: Boa: «Kulturkompromiss muss erneuert werden»

Der Bau einer Salle Modulable auf dem Inseli stösst nicht überall in der Kulturszene auf Gegenliebe. So fordert die IKU Boa (Interessengemeinschaft Kulturraum Boa) einen Kulturkompromiss, bei dem nicht nur der etablierten Kultur, sondern auch der freien Kulturszene Rechnung getragen wird.
Die Salle Modulable soll aufs Inseli kommen. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)

Die Salle Modulable soll aufs Inseli kommen. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)

Die IKU Boa (Interessengemeinschaft Kulturraum Boa) steht der geplanten Salle Modulable skeptisch gegenüber. «Während auf der einen Seite die Stadt mit der grossen Kelle anrichtet, werden auf der andere Seite Initiativen der freien Kulturszene ignoriert», schreibt die IKU Boa in einer Medienmitteilung vom Freitag. Sie geht davon aus, dass die Salle Modulable in der Bevölkerung nicht mehrheitsfähig ist, wenn dem Luzerner Kulturkompromiss keine Rechnung getragen wird.

Die geplante Realisierung des 200-Millionen-Baus und die damit verbundene Umgestaltung des öffentlichen Raumes machen es aus Sicht der IKU Boa notwendig, dass das kulturelle Gleichgewicht in der Stadt Luzern neu austariert wird. «Dies umso mehr, als die seit längerem andauernde Verdrängung der nicht-etablierten Kultur weiter geht.» Im Tribschenquartier verschwindet mit dem Gewerbegebäude an der Tribschenstrasse 51 der letzte alternative Kulturraum.

Ausserdem sei es an der Zeit, dass sich die Stadt mit der Zukunft des Theaterhauses an der Reuss ernsthaft auseinandersetze. «Die Stadt Luzern wird spätestens an der Urne mit der Salle Modulable Schiffbruch erleiden, wenn sie Kulturförderung einseitig zugunsten besser gestellter Bevölkerungsschichten betreibt, Freiräume vernichtet und nicht-etablierte, alternative Kultur aus der Innenstadt vertreibt», schreibt die IKU Boa.

Mögliche Innenansicht der grossen Bühne im neuen Theater Luzern: Klassische Opernanordnung mit Orchestergraben. (Bild: Visualisierung PD)Mögliche Innenansicht der grossen Bühne im neuen Theater Luzern: Klassische Opernanordnung mit Orchestergraben. (Bild: Visualisierung PD)
Mögliche Innenansicht der grossen Bühne im neuen Theater Luzern: Alternative Inszenierung mit Akteuren in Fensteröffnungen in der Wand.Mögliche Innenansicht der grossen Bühne im neuen Theater Luzern: Alternative Inszenierung mit Akteuren in Fensteröffnungen in der Wand.
Mögliche Innenansicht der grossen Bühne im neuen Theater Luzern: Klassische Theateranordnung. (Bild: Visualisierung PD)Mögliche Innenansicht der grossen Bühne im neuen Theater Luzern: Klassische Theateranordnung. (Bild: Visualisierung PD)
Mögliche Innenansicht der grossen Bühne im neuen Theater Luzern: Offene Flachbodenanordnung mit mehreren Bühnen. (Bild: Visualisierung PD)Mögliche Innenansicht der grossen Bühne im neuen Theater Luzern: Offene Flachbodenanordnung mit mehreren Bühnen. (Bild: Visualisierung PD)
Mögliche Innenansicht der kleinen Bühne im neuen Theater Luzern. (Bild: Visualisierung PD)Mögliche Innenansicht der kleinen Bühne im neuen Theater Luzern. (Bild: Visualisierung PD)
Mögliche Innenansicht Studio im neuen Theater Luzern (Bild: Visualisierung PD)Mögliche Innenansicht Studio im neuen Theater Luzern (Bild: Visualisierung PD)
Volumenstudie am Standort Inseli (Bild: Visualisierung PD)Volumenstudie am Standort Inseli (Bild: Visualisierung PD)
Salle Modulable am Standort Inseli (Bild: Fotomontage PD)Salle Modulable am Standort Inseli (Bild: Fotomontage PD)
Die Salle Modulable soll aufs Inseli kommen. (Bild: Visualisierung PD)Die Salle Modulable soll aufs Inseli kommen. (Bild: Visualisierung PD)
Salle Modulable am Standort Inseli bei Nacht mit Aussenprojektion (Bild: Visualisierung PD)Salle Modulable am Standort Inseli bei Nacht mit Aussenprojektion (Bild: Visualisierung PD)
Modell grosse Bühne: offene Flachbodenanordnung. (Bild: Visualisierung PD)Modell grosse Bühne: offene Flachbodenanordnung. (Bild: Visualisierung PD)
Modell grosse Bühne: Flachbodenanordnung mit kreativer Nutzung von Balkonen und Wandfenstern. (Bild: Visualisierung PD)Modell grosse Bühne: Flachbodenanordnung mit kreativer Nutzung von Balkonen und Wandfenstern. (Bild: Visualisierung PD)
Modell grosse Bühne: Bühnenperspektive. (Bild: Visualisierung PD)Modell grosse Bühne: Bühnenperspektive. (Bild: Visualisierung PD)
Modell grosse Bühne: Publikumsperspektive. (Bild: Visualisierung PD)Modell grosse Bühne: Publikumsperspektive. (Bild: Visualisierung PD)
Hubert Achermann, Präsident der Stiftung Salle Modulable, Reto Wyss, Regierungspräsident und Kulturdirektor des Kantons Luzern, Ursula Stämmer-Horst, Kulturdirektorin der Stadt Luzern und Regula Huber, Kommunikationsbeauftragte Kulturdepartement des Kanton Luzern (von links) informierten am 5. April über das Projekt Salle Modulable. (Bild: Keystone / Alexandra Wey)Hubert Achermann, Präsident der Stiftung Salle Modulable, Reto Wyss, Regierungspräsident und Kulturdirektor des Kantons Luzern, Ursula Stämmer-Horst, Kulturdirektorin der Stadt Luzern und Regula Huber, Kommunikationsbeauftragte Kulturdepartement des Kanton Luzern (von links) informierten am 5. April über das Projekt Salle Modulable. (Bild: Keystone / Alexandra Wey)
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