SALLE MODULABLE: «Den Champagner gibts später»

Das Gericht auf Bermuda gibt der Stiftung Salle Modulable Recht. Wir sprachen mit Stiftungspräsident Hubert Achermann über das Urteil.

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Hubert Achermann, der Präsident der Stiftung Salle Modulable. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Hubert Achermann, der Präsident der Stiftung Salle Modulable. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Der Rückzug der 120 Millionen Franken für den Bau eines flexiblen Musiktheatergebäudes in Luzern sei zu Unrecht erfolgt, hat das Gericht in Bermuda entschieden. Der Trust müsse die umstrittenen Gelder auszahlen, sobald eine aktualisierte Machbarkeitsstudie für die Salle Modulable vorliege. «Es ist ein Etappensieg; wir wissen, dass wir noch nicht am Ziel sind; den Champagner gibts später», sagt dazu Hubert Achermann, Präsident der Stiftung Salle Modulable, nun in einem ausführlichen Interview.

Neues Theater

Wie viel Zeit die Sitftung Salle Modulable zur Erstellung der aktualisierten Machbarkeitsstudie erhält, wird an einer Nachverhandlung in Bermuda entschieden werden. Achermann ist zuversichtlich, dass das Vorhaben gelingen wird: «Wir können auf einem weit fortgeschrittenen Projekt aufbauen können.» Allerdings heisst das Projekt nun nicht mehr Salle Modulable, sondern Neue Theater-Infrastruktur Luzern (NTI). Dabei geht es um einen Ersatz für das veraltetete Luzerner Theater. Achermann ist zuversichtlich, dass die ursprünglich für das Projekt Salle Modulable gedachten Gelder in das neue Projekt NTI umgeleitet werden können.» Entscheidend sei, dass das flexible Grundkonzept beibehalten werde.

Hugo Bischof

<em>Das gesamte Interview mit Hubert Achermann lesen Sie hier.</em>