Salle Modulable ist politisch tot

Das Luzerner Stadtparlament gibt dem flexiblen Musiktheater Salle Modulable keine Chance mehr. Die Arbeit geht dennoch weiter.

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Das Stadtparlament am Donnerstag beim Stimmenzählen im Rathaus. (Bild: Eveline Beerkicher/Neue LZ)

Das Stadtparlament am Donnerstag beim Stimmenzählen im Rathaus. (Bild: Eveline Beerkicher/Neue LZ)

«Die Salle Modulable steht vor dem Ende, alles andere ist Augenwischerei.» Dies sagte CVP-Grosstadtrat Albert Schwarzenbach am Donnerstag im Luzerner Stadtparlament. Vertreter aller Fraktionen äusserten sich nochmals zu dem in Luzern geplanten flexiblen Musiktheater. Dieses sei nach dem Rückzug der privaten Donatorengelder politisch gescheitert, war die fast einhellige Meinung. «Das Projekt ist politisch ganz sicher gestorben», sagte Laura Grüter Bachmann (FDP), «die Diskussion hat aber sehr viel gebracht.» Dieser Meinung waren auch andere Parlamentarier. Nun gelte es, die Raumprobleme des Luzerner Theaters zu lösen.

Die Arbeit gehe weiter, erklärte die Leitungsdelegation Salle Modulable gestern. Aufgrund der geleisteten Vorarbeit müssten Stadt und Kanton Luzern nun «die Voraussetzungen für eine neue gemischtwirtschaftlich finanzierte Theaterinfrastruktur Luzern schaffen» – ohne die einst zugesicherten Salle-Modulable-Gelder.

Hugo Bischof

<em>Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.</em>