SALLE MODULABLE: Lido, Tribschen und Inseli im Rennen

Bis Ende Jahr soll klar sein, welche Vor- und Nachteile die drei Standortvorschläge für die Salle Modulable haben. Klar ist nun, welche Personen sich mit dem Projekt beschäftigen.

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So könnte die Salle Modulable aussehen. (Visualisierung pd)

So könnte die Salle Modulable aussehen. (Visualisierung pd)

Ursprünglich waren 23 Standortvorschläge für die Salle Modulable diskutiert worden. Heute werden drei Vorschläge im Rahmen einer Machbarkeitsstudie näher untersucht, heisst es in einer Mitteilung der Projektverantwortlichen für die Salle Modulable. Die drei ausgewählten Standorte in Luzern sind:

  • Lido-Parkplatz  
  • Tribschenkrete, Gebiet auf Tribschen oberhalb Richard Wagner Museum  
  • Motorboothafen Tribschen bis Inseli

Die Hauptgründe für das Ausscheiden verschiedener Standortvorschläge waren laut Mitteilung zu enge Platzverhältnisse und/oder eine zu wenig geeignete Lage.

Erste Resultate Ende Jahr
Der Luzerner Architekt Marc Syfrig hat den Auftrag, aufzuzeigen, ob und unter welchen Bedingungen in diesen drei Gebieten das Raumprogramm von Salle Modulable und Musikhochschule zu realisieren wäre und welche zusätzlichen Fragen sich damit stellen würden. Die Resultate sind auf Ende Jahr bestellt.

Die Vertreter von Kanton und Stadt Luzern in der Projektorganisation sind:

  • Für den Kanton Luzern: Regierungsräte Anton Schwingruber und Marcel Schwerzmann
  • Für die Stadt Luzern: Stadtpräsident Urs W. Studer
  • eine Stimme teilen sich: Kurt W. Meyer (Stiftungspräsident Luzerner Theater) und Pierre Peyer (Präsident Trägerverein Luzerner Sinfonieorchester LSO)

Die Vertreter der Stiftung Salle Modulable sind:

  • Salle Modulable: Stiftungspräsident Jürg Reinshagen sowie Michael Haefliger (Delegierter) und Walter Graf (Stiftungsrat)
  • eine Stimme teilen sich: Helen Leumann und Peter Eckert (beide Stiftungsräte Lucerne Festival)

Für das unabhängige Präsidium ist die Projektierungsgesellschaft mit verschiedenen Kandidaten im Gespräch, heisst es in der Mitteilung weiter. Sie geht davon aus, diese Position bis Ende 2009 belegt zu haben.

Projektierungsgesellschaft startet 2010
Die operativen Belange der weiteren Projektentwicklung unterstehen einer fünfköpfigen Geschäftsleitung mit Jost Huwyler (Projektleiter Salle Modulable), Rosie Bitterli Mucha (Stadt Luzern), Daniel Huber (Kanton Luzern), Michael Haefliger und Theresa Hoepker (beide Stiftung Salle Modulable).

Formell soll die Projektierungsgesellschaft ihre Geschäftstätigkeit am 1. Januar 2010 aufnehmen. Der Planungsbericht wird umfassend über eine Reihe von Fragestellungen und Themen orientieren, die mit dem Projekt Salle Modulable angesprochen sind.

ana