SALLE MODULABLE: Mäzene sollen Salle Modulable mitfinanzieren

Die Diskussion um die Salle Modulable in Luzern ist in vollem Gange. Grossstadtrat Martin Merki fordert nun in einem Postulat, dass die Finanzierung überprüft wird.

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Martin Merki. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Martin Merki. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Der Stadtrat hat mit dem Planungsbericht Anfang November die Diskussion zu einem neuen Haus für das Musiktheater in Luzern angestossen. Wie es in einer Mitteilung der FDP-Fraktion der Stadt Luzern heisst, schlage der Stadtrat in seiner Vision vor, wie mit gleich vielen Subventionen der öffentlichen Hand die höheren Betriebskosten der Salle Modulable finanziert werden könnten.

Martin Merki bittet nun im Namen der Stadtluzerner FDP den Stadtrat in einem dringlichen Postulat, «die Bedürfnisse und Investitionen der drei beteiligten Organisationen – Lucerne Festival, Luzerner Theater und Musikhochschule – für einen Zeitraum von mindestens 20 bis 25 Jahren zu klären». Ausserdem solle der Stadtrat «Lucerne Festival und die privaten Kreise der Mäzene einladen, ein Konto für den Betrieb und den Unterhalt für die Salle Modulable zu äufnen.»

Bereits heute stehe fest, dass die Betriebskosten der heikle Punkt sind, heisst es in der Mitteilung weiter. Denn auch mit dem umstrittenen Vorschlag, das Sprechtheater aufzugeben, gäbe es noch eine jährliche Finanzierungslücke bei den Betriebskosten – in der Höhe von «mindestens 7 bis 11 Millionen Franken».

ana