SALLE MODULABLE: «Öffentliche Hand muss eingebunden werden»

Das geplante Musiktheater «Salle Modulable» begeistert die Kantonsräte. Dass die privaten Initianten unter Ausschluss der Öffentlichkeit planen, passte vielen nicht.

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So hätte die Salle Modulab­le dereinst aussehen sollen. (Visua­lisie­rung pd)

So hätte die Salle Modulab­le dereinst aussehen sollen. (Visua­lisie­rung pd)

Die Kantonsräte freuten sich am Montag über die geplante Salle Modulable. Sie wollen nun aber mehr wissen - auch, was der Saalbetrieb den Kanton kosten wird.

Peter Tüfer (FDP, Luzern) hat deshalb eine Anfrage eingereicht, die von Parlamentariern aller Fraktionen mitunter­zeichnet worden ist. Er verlangt: «Ab sofort muss eine professionelle Projektorganisation die Arbeiten steuern und koordinieren.»

Standort: Die Initianten klären über 20 mögliche Standorte ab, darunter auch mehrere kantonale Grundstücke (Seetalplatz Emmenbrücke, Sedel Ebikon, Bootshafen, Südbahnhof Horw, Seekag-Areal).

Betrieb: Die Initianten stellen wohl die 100 Millionen Franken für den Bau des Theaters zur Verfügung. Für den Betrieb muss aber möglicherweise die öffentliche Hand aufkommen. Ob und in welchem Umfang ist noch offen.

Bildungsdirektor Anton Schwingruber betonte: «Die öffentliche Hand muss nun prominent eingebunden werden.» Zu einem späteren Zeitpunkt müsse geklärt werden, ob sich die anderen Zentralschweizer Kantone am Betrieb finanziell beteiligen würden.

Karin Winistörfer

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung.