SALLE MODULABLE: Projekt für neues Luzerner Theater im Zeitplan

In Luzern werden wichtige politische Entscheidungen zum Projekt Salle Modulable im Sommerhalbjahr 2016 fallen. Die Machbarkeitsstudie wird wie geplant bis Ende 2015 vorliegen.

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Salle Modulable: Zur Diskussion stehen die drei Standorte Inseli, Theaterplatz und Alpenquai (von links). (Bilder Boris Bürgisser)

Salle Modulable: Zur Diskussion stehen die drei Standorte Inseli, Theaterplatz und Alpenquai (von links). (Bilder Boris Bürgisser)

Vor knapp einem Jahr hatte sich die Stiftung Salle Modulable im Rechtsstreit mit dem Butterfield Trust geeinigt. Damals wurde vereinbart, dass die Stiftung den Machbarkeitsbeweis für das Theaterprojekt bis Ende 2018 erbringen muss, damit der Trust die in Aussicht gestellte Spende - es dürfte sich noch um rund 80 Millionen Franken handeln - zahlt.

Die Stiftung kündigte damals an, als ersten Schritt vom Beratungsunternehmen Arup bis Ende 2015 eine Machbarkeitsstudie zu erstellen. Diese Arbeiten seien auf Kurs, teilten Stadt und Kanton mit.

Danach werden der Standortentscheid, das Kostendach für den Bau und den Betrieb sowie das Finanzierungskonzept erarbeitet. Für die Abklärung des Standorts hatte der Zweckverband Grosse Kulturbetriebe, der der Träger des Projektes ist, die Firma Ernst Basler und Partner mit der Evaluation beauftragt. In Frage kommen der Theaterplatz, der Carparkplatz Inseliquai oder der Alpenquai.

Insgesamt solle ein politisch mehrheitsfähiges, zukunftsweisendes Konsenswerk ausgehandelt werden, heisst es in der Mitteilung. Die Entscheide von Stadtrat und Regierungsrat zu den Projektierungskrediten und dem Baurechtsvertrag würden im Sommerhalbjahr 2016 fallen.

Die Eröffnung der Salle Modulable ist für 2023 vorgesehen. Entstehen soll ein flexibler, modulabler Aufführungsraum, der dem Lucerne Festival neue Möglichkeiten geben solle, aber auch das alte und nicht mehr zweckdienliche Luzerner Theater ersetzen soll. In dem Haus soll auch die Freie Szene ihren Platz haben. (sda)