SALLE MODULABLE: Stammt Geld von deutscher Milliardärsfamilie?

Hinter dem geplanten Kultur­palast «Salle Modulable» soll die deutsche Pharma-Dynastie Engelhorn stehen.

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So hätte die Salle Modulab­le dereinst aussehen sollen. (Visua­lisie­rung pd)

So hätte die Salle Modulab­le dereinst aussehen sollen. (Visua­lisie­rung pd)

Anonyme Spender haben der Stadt Luzern vor Jahren 100 Millionen Franken für den Bau eines Hightech-Theatersaals zur Verfügung gestellt. Um wen es sich bei den grosszügigen Spendern handelt, blieb bisher geheim.

Nun könnte das Geheimnis gelüftet sein: Unter Berufung auf eine der Stiftung «Salle Modulable» nahe stehende Person schreibt die «Sonntagszeitung» in der aktuellen Ausgabe, dass es sich bei den Geldgebern offenbar um die deutsche Milliardärsfamilie Engelhorn handelt.

Das Geld der Familie stammt aus dem Verkauf der Chemie-Firma Boehringer Mannheim an den Roche-Konzern im Jahre 1997. Die Rede ist von 17 Milliarden D-Mark, die der Verkauf eingebracht haben soll.

Laut «Sonntagszeitung» liess sich das Familienoberhaupt Curt Engelhorn nach dem Verkauf erst im Luzerner Hotel National nieder, ehe er nach Gstaad umsiedelte. Sein Cousin, Christof Engelhorn, wohnt heute in Meggen. Bisher hätten sich verschiedene Stiftungen der Engelhorns in der Luzerner Bildung engagiert, schreibt die «Sonntagszeitung» weiter.

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