Salle Modulable: Streit spitzt sich zu

Die Auseinandersetzung in Bermuda geht in eine neue Runde. Luzern gibt den Kampf um die 120 Millionen noch nicht auf.

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Still aus einer Visualisierung der Salle Modulable. (Bild: Manuela Jans / Neue LZ)

Still aus einer Visualisierung der Salle Modulable. (Bild: Manuela Jans / Neue LZ)

Aus heiterem Himmel kam die Nachricht aus Bermuda: Der Butterfield Trust hat seine Klage gegen die Stiftung Salle Modulable zurückgezogen. Der Richter des Supreme Court in der bermudischen Hauptstadt Hamilton bewilligte einen entsprechenden Antrag der Trust-Verwalter. Es geht letztlich um die 120 Millionen Franken, die der in Meggen wohnhafte Kunstmäzen Christof Engelhorn 2007 für den Bau des Musiktheaters in Luzern zur Verfügung gestellt hatte – via Butterfield Trust.

Die Auseinandersetzung ist damit nicht beendet, betont Andreas Hildenbrand, Sprecher der Luzerner Stiftung Salle Modulable. «Wir reichen nun unsererseits in Bermuda eine Klage gegen den Trust ein. Wir sind nach wie vor zuversichtlich, dass wir unsere Forderung belegen und unsere Ansprüche durchsetzen können.» Inhaltlich hat das Gericht in Bermuda kein Urteil gefällt. Nach dem Tode des grosszügigen Mäzens 2010 zog der Butterfield Trust die Gelder zurück – aus materiellen Gründen, aber auch da die Planung zu lange dauere.

Es folgte ein mühsames juristisches Hickhack, das im Herbst 2011 in der vom Trust in Bermuda eingereichten Klage kulminierte.

Hugo Bischof

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