SALLE MODULABLE: Wie stichhaltig sind die Rückzugsgründe?

Überraschend haben sich die Geldgeber diese Woche vom Millionen-Projekt Salle Modulable zurückgezogen. Wir nehmen einige ihrer Begründungen unter die Lupe.

Merken
Drucken
Teilen
Hier beim Lidoparkplatz könnte die Salle Modulable entstehen. (Bild Edi Wismer/Neue LZ)

Hier beim Lidoparkplatz könnte die Salle Modulable entstehen. (Bild Edi Wismer/Neue LZ)

Grund 1: Die Gönnerschaft sagt, dass keine bindende Zusage der Stadt Luzern existiere, dass das Projekt am Standort Lido realisiert werden darf.
Es würde zwar eine Volksabstimmung brauchen, um auf diesem stadteigenen Grundstück bauen zu können, aber der Stadtrat von Luzern hat wiederholt und schriftlich bekräftigt, dass er das Grundstück im Gratisbaurecht zur Verfügung stellen würde.

Grund 2: Es fehlt noch immer ein nachhaltiges Betriebskonzept.
Das Betriebskonzept für den Standort Lido sollte bis Ende dieses Jahres definitiv vorliegen und anfangs 2011 der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Grund 3: Der Projektfortschritt erfolge den Gönnern zu langsam.
Die Kommunikation der Verantwortlichen war bisweilen ziemlich defensiv und unverbindlich. Eine gewisse Ungeduld ist vor diesem Hintergrund nicht von der Hand zu weisen. Tatsache ist aber auch, dass ein Projekt dieser Grössenordnung eine lange, zeitintensive Reihe von planerischen und demokratischen Prozessen auslöst.

Jérôme Martinu

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Sonntag in der Zentralschweiz am Sonntag.