SAMMELAKTIONEN: Skepsis gegen die Schülereinsätze

Immer weniger Schulkinder verkaufen Abzeichen, Schoggitaler oder Marken. Jetzt reagieren die gemeinnützigen Organisationen.

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Schoggitaler in Geschenkverpackung. (Bild pd)

Schoggitaler in Geschenkverpackung. (Bild pd)

Gemeinnützige Organisationen verzeichnen im Kanton Luzern rückläufige Einnahmen aus dem Verkauf von Schoggitalern, 1.-August-Abzeichen und Marken. Es ist schwieriger geworden, Schulklassen für die Verkaufsaktionen zu mobilisieren.

«In der Stadt Luzern ist die Situation prekär – nur einzelne Klassen machen mit», sagt Pro-Patria-Generalsekretär Roman Schönauer. Der Heimat- und Naturschutz hat letztes Jahr gar ein professionelles Callcenter beauftragt, sammelwillige Schulklassen zu akquirieren.

Zum Teil stehen Lehrer dem Einsatz von Kindern für die Verkaufsarbeit skeptisch gegenüber, zum Teil auch die Eltern. Susi Werder vom Verein Schule und Elternhaus: «Zum Teil wissen Kinder nicht, wofür sie sammeln. Der Jöö-Effekt verleitet Erwachsene, trotzdem etwas zu kaufen.» Bisher sind den Stadtschulen Luzern aber keine Fälle bekannt, bei denen Kinder beim Sammeln belästigt worden wären.

Luzia Mattmann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung.