SANAGATE: Die CSS gründet eine neue Billigkrankenkasse

Der CSS-Chef hält zwar wenig von Billigkassen. Dennoch sieht er sich gezwungen, bei der Jagd auf junge, gesunde Versicherte mitzumachen, indem er immer neue Tochterkassen auf den Markt wirft.

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Der CSS-Hauptsitz im Luzerner Tribschenquartier. (Bild pd)

Der CSS-Hauptsitz im Luzerner Tribschenquartier. (Bild pd)

Bereits betreibt die CSS die beiden Billigkassen Arcosana und Auxilia, die mit verhältnismässig tiefen Prämien so genannt «gute Risiken» anziehen. Das Problem dabei: Auch bei diesen Kassen steigen die Prämien, weil «schlechte Risiken», sprich ältere Kunden, auf den Geschmack der tiefen Prämien gekommen sind. Das Problem soll nun ab 1. Januar 2010 eine dritte Billigkasse der Versicherung lösen. Sie heisst Sanagate, beschäftigt an ihrem Sitz im luzernischen Root zwölf Mitarbeiter und richtet sich laut Portmann an «preis- und kostenbewusste Kunden, die bewusst Betreuungs- und Serviceeinschränkungen in Kauf nehmen».

Konkret heisst das, dass die neue Kasse ihren Versicherten keine Beratung anbietet: Es gibt kein Agenturnetz, keine persönlichen Ansprechpartner, ja nicht einmal ein Call-Center. Vertrieben wird Sanagate nur über Makler und übers Internet.

Peter Burkhardt

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der «Zentralschweiz am Sonntag».