SANIERUNG: Das Hotel Anker wird ausgehöhlt

Das Hotel am Pilatusplatz wird von seinem neuen Besitzer umgebaut und erweitert. Die Arbeiten sind aufwendiger als erwartet – auch wegen Asbest.

Christian Glaus
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Das Hotel Anker am Pilatusplatz wird komplett umgebaut und erweitert. Peter Eltschinger, Geschäftsführer der Remimag AG, auf einem Baustellenrundgang mit Projektleiterin Sandra Fellmann. (Bild Dominik Wunderli)

Das Hotel Anker am Pilatusplatz wird komplett umgebaut und erweitert. Peter Eltschinger, Geschäftsführer der Remimag AG, auf einem Baustellenrundgang mit Projektleiterin Sandra Fellmann. (Bild Dominik Wunderli)

Im Hotel Anker am Luzerner Pilatusplatz bleibt kaum ein Stein auf dem anderen: Ende Juni haben die Umbauarbeiten begonnen. Decken und Wände, die in den 1970er- und 80er-Jahren eingebaut wurden, werden herausgerissen, Räume neu eingeteilt sowie die Haustechnik komplett erneuert. Voraussichtlich im April 2016 können die ersten Gäste im umgebauten «Anker» übernachten.

Das Gebäude sei in einem schlechten Zustand, sagt Peter Eltschinger. «Es wurde völlig heruntergewirtschaftet. Viele Installationen sind uralt.» Eltschinger versichert: «Einige Bausünden werden wir wieder rückgängig machen.» Rekonstruiert werde aber nichts. Mit dem Umbau wird auch die Zahl der Zimmer erhöht – von bisher knapp 30 auf 40 Zimmer. Die Arbeiten im «Anker» gestalten sich schwierig und werden deutlich mehr kosten als der Kaufpreis von 4,2 Millionen Franken. Dies auch, weil Asbest gefunden wurde. Unter speziellen Sicherheitsvorkehrungen wird die krebserregende Substanz entfernt.