Sanierung des reformierten Lukaszentrums in Luzern wird teurer

In der Stadt Luzern wird die Gesamterneuerung des evangelisch-reformierten Lukaszentrums teurer als budgetiert. Der Grosse Kirchenrat der Kirchgemeinde Luzern hat einen Zusatzkredit von 750'000 Franken gesprochen.

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Die Lukaskirche mit Saal und Verwaltungsgebäude beim Vögeligärtli. (Bild: Dominik Wunderli, Luzern, 3. Juni 2014)

Die Lukaskirche mit Saal und Verwaltungsgebäude beim Vögeligärtli. (Bild: Dominik Wunderli, Luzern, 3. Juni 2014)

(sda)

Die Stimmberechtigten hatten für die Bauarbeiten 2017 einen Kredit von 7,42 Millionen Franken genehmigt. Für die Planung waren zusätzliche 0,85 Millionen Franken veranschlagt, so dass bislang von Gesamtkosten von 8,27 Millionen Franken ausgegangen worden war.

In einer Mitteilung vom Mittwoch begründete die evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Luzern die Mehrkosten mit Herausforderungen und Schäden am Bau, die sich bei den Um- und Rückbauarbeiten gezeigt hätten und die im Voraus nicht erkennbar gewesen seien. Dabei gehe es um Statik, Abdichtungen und Korrosion. Zudem seien für den Brandschutz und die Sicherheit neue Auflagen hinzugekommen.

Das Lukaszentrum mit Kirche, Saal und Verwaltungsgebäude wurde 1935 auf der Hirschmatte erbaut und steht unter Denkmalschutz. Der Stahlbetonbau gilt als ein bedeutendes Denkmal an der Schwelle zur frühen Moderne. Er bildet mit der rund 15 Jahren jüngeren, ebenfalls denkmalgeschützten Zentral- und Hochschulbibliothek sowie der Parkanlage ein Ensemble.

Die Sanierungsarbeiten begannen Anfang 2018. Die Eröffnung der erneuerten Anlage ist für den 1. bis 3. November 2019 geplant.