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SANIERUNG: Geissenstein erhält nagelneue Schule

Die Schule Geissenstein ist frisch saniert und hat einen Zusatzbau erhalten. Für die Stadt ist das Projekt eine halbe Million günstiger als geplant.
Raphael Gutzwiller
Das Schulhaus Geissenstein erhielt auch einen Erweiterungsbau mit Hort. (Bild Dominik Wunderli)

Das Schulhaus Geissenstein erhielt auch einen Erweiterungsbau mit Hort. (Bild Dominik Wunderli)

Farbenfroh präsentiert sich die neue Schule Geissenstein in der Stadt Luzern. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)
Die Schulanlage Geissenstein mit einem Klassentrakt, einer Turnhalle und einem Kindergarten stammt aus den 1950er-Jahren. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)
Insgesamt kostete die Sanierung der Schulanlage inklusive Neubau 10,32 Millionen Franken. Das ist rund eine halbe Million weniger als ursprünglich geplant. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)
Der Pausenplatz hat ein neues Gesicht erhalten. Höhepunkt ist ein Wasserspiel, das die Kinder selber bedienen können. Auf der Mauer sind die Namen der Kinder an der Schule verewigt. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)
Das Schulhaus Geissenstein erhielt auch einen Erweiterungsbau mit Hort. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)
Blick in einen lichtdurchfluteten Raum. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)
Hauptgebäude, Kindergarten und Turnhalle sind an die heute geltenden energetischen und feuerpolizeilichen Anforderungen angepasst worden. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)
Offiziell eröffnet wird die Schulanlage Geissenstein am Freitag, 4. September um 16 Uhr. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)
Dabei werden die Türen für die Bevölkerung geöffnet, zudem gibt es Tanzaufführungen, Konzerte und Reden. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)
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Schule Geissenstein in Luzern

Fast zwei Jahre lang hörte man Bagger statt Kinderlachen. Nun sind die rund 160 Primarschüler wieder zurück im Geissenstein. Die Sanierung des Schulhauses ist jetzt vollständig abgeschlossen. «Wir sind froh, ist es nun endlich soweit», sagt Schulleiterin Irène Schwander. Am Freitag wird die Schule offiziell eröffnet.

Schützenswerte Schule

Die Schulanlage Geissenstein mit einem Klassentrakt, einer Turnhalle und einem Kindergarten stammt aus den 1950er-Jahren. Sie ist im Spezialinventar der Schulhäuser Stadt Luzern aufgeführt und als schützenswert eingestuft. Deshalb wurden die baulichen Massnahmen eng mit der städtischen Denkmalpflege abgesprochen, wie Baudirektorin Manuela Jost (GLP) sagt. Ziel war es, das klassische Aussehen der Schule zu erhalten. Schulleiterin Schwander sagt dazu: «Der alte Charme der Schule ist noch immer vorhanden.»

Die sechs Klassen (je eine pro Stufe) freuen sich über neue Gruppenräume und einen Mehrzweckraum. Das werde im heutigen Schulsystem immer wichtiger, sagt Schulleiterin Schwander. An das bereits bestehende Hauptgebäude wurde zu diesem Zweck ein Anbau gebaut. Ausserdem wurden das Hauptgebäude, der Kindergarten und die Turnhalle rundum erneuert. Sie sind an die heute geltenden energetischen, gebäudetechnischen und feuerpolizeilichen Anforderungen angepasst worden. Zudem hat die Schule einen Lift erhalten.

Neubau mit Gemeinschaftsküche

Die Stadt Luzern möchte Tagesbetreuungsplätze ausbauen. Deshalb erhält das Schulhaus Geissenstein einen eingeschossigen Neubau. Er verfügt über vier Gruppenräume und eine Gemeinschaftsküche. «Das Angebot wird rege genutzt», sagt Schwander. Bisher mussten Kinder, die einen Tagesbetreuungsplatz wollten, in andere städtische Schulhäuser ausweichen.

Kosten von über 10 Millionen

Insgesamt kostet die Sanierung der Schulanlage inklusive dem Neubau 10,32 Millionen Franken. Das ist rund eine halbe Millionen Franken weniger als ursprünglich geplant. 2012 hat der Grosse Stadtrat einen Gesamtkredit von 10,85 Millionen Franken bewilligt. «Wir konnten die Kosten in Grenzen halten, da nichts Unvorhergesehenes passiert ist», sagt Baudirektorin Manuela Jost. Die für Notfälle vorgesehenen Reserven hätten daher nicht angezapft werden müssen. Die Schulanlage Geissenstein konnte durch die Sanierung den Mi-nergie-Standard erreichen. «Sie ist nun auf dem allerneusten Stand», sagt Jost.

Egal, wie schön die Klassenzimmer sind, für viele Schüler bleibt die Pause das Highlight jedes Schultages. Deshalb erhält der Pausenplatz ein neues Gesicht. Etwas Besonderes dabei ist ein Wasserspiel, das die Kinder selber bedienen können. «In jeder Pause ist es sehr gefragt», sagt Schulleiterin Schwander. Bisher sei es aber erst einmal vorgekommen, dass alle Kinder durchnässt wieder in die Klasse gekommen seien. Die Schüler haben sich zudem am Schulhaus Geissenstein verewigt: In Betonklötzen wurden die Namen der Kinder in einem Kunst-am-Bau-Projekt in verschiedenen Farben angebracht.

Hinweis

Am Freitag um 16 Uhr wird die Schulanlage Geissenstein offiziell eröffnet. Dabei werden die Türen für die Bevölkerung geöffnet, zudem gibt es Tanzaufführungen, Konzerte und Reden.

Die Namen der Kinder sind an der Schule verewigt. (Bild Nadia Schärli)

Die Namen der Kinder sind an der Schule verewigt. (Bild Nadia Schärli)

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