SANIERUNG: Museggmauer steht felsenfest

Der schiefe Abschnitt der Museggmauer wurde erfolgreich saniert. Der Museggdurchgang ist wieder befahrbar. Die Mauer muss noch verputzt werden.

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Die Stützpfeiler der Museggmauer sind montiert. Der Durchgang ist wieder offen. (Bild Manuela Jans/Neue LZ)

Die Stützpfeiler der Museggmauer sind montiert. Der Durchgang ist wieder offen. (Bild Manuela Jans/Neue LZ)

«Die Sanierung ist sehr gut verlaufen», sagt Beat Fischer, Präsident der Stiftung für den Erhalt der Museggmauer. Anfang Februar musste der Durchgang aus Sicherheitsgründen gesperrt werden, nachdem sich die Schiefstellung der Mauer massiv beschleunigt hatte. Für die Sanierung wurden vorübergehend gewaltige Stahlstützen angebracht. Mit deren Hilfe der Mauerfuss auf ein neues Betonfundament abgestellt wurde.

Doch «nachdem der Putz auf der Südseite des Durchgangs abgetragen war, mussten wir feststellen, dass seit Jahren Wasser in die Mauer eindringt», erklärt Fischer.. Durch Risse gelang das Wasser in die Mauer. «Grössere Schäden sind dabei nicht entstanden», sagt Fischer. Wegen des Abdichtens und Trocknens kann der Mauerabschnitt erst im Herbst verputzt und das Gerüst entfernt werden.

Die Stabilisierung der schiefen Museggmauer hat rund 500'000 Franken gekostet. Im kommenden Jahr soll es nun mit der Sanierung des gesamten Mauerabschnitts zwischen Allenwinden- und Dächliturm weitergehen. Ausserdem steht die Sanierung des Zytturms an.

Silvia Weigel / kst

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Neuen Luzerner Zeitung vom Mittwoch, 4. August.

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