SANIERUNG: «Unterwalden» liegt wieder im Wasser

Das Dampfschiff «Unterwalden» schwimmt jetzt wieder – fünf Monate zu früh.

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Wieder Wasserdicht: Die Unterwalden am Dienstagmorgen (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Wieder Wasserdicht: Die Unterwalden am Dienstagmorgen (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Nach zwei Jahren in der Werft der Schifffahrtsgesellschaft Vierwaldstättersee (SGV) in Luzern schwimmt das 108 Jahre alte Dampfschiff «Unterwalden» seit Dienstag wieder im Wasser. Für die Wasserung musste der Werftsteg von 8 bis 13 Uhr gesperrt werden. Über eine Seilwinde wurde der 30 mal 10 Meter grosse Wagen, auf dem der 62 Meter lange Dampfer (Leergewicht: 300 Tonnen) in der Werfthalle stand, über Schienen ins Wasser gelassen.

Eigentlich fand das Ganze fünf Monate zu früh statt, denn die Sanierungsarbeiten in der SGV-Werft sind noch nicht abgeschlossen: «Das Interieur wird erst im April fertig. Das Schiff ist aber schon wasserdicht», erklärt Martin Wicki, Leiter des Geschäftsbereichs Schifffahrt. Die «Unterwalden» muss aus der Werft, da die SGV die riesige Halle für den Bau des neuen Panoramaschiffs NPS 300 (siehe Ausgabe vom 29. Oktober) braucht. «Die Kiellegung ist bereits am 6. Dezember», begründet Wicki.

Aleksandra Mladenovic

Den ausführlichen Artikels lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung.