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SCHACHEN: Schachnächtler jubilieren

Der Jubiläumsumzug vom Samstag war originell, aktuell und mit viel Lokalkolorit gespickt. Für viel Gelächter sorgte zudem der Männerturnverein von Schachen.
Monika Van De Giessen
Der Fasnachtsumzug in Schachen war ein voller Erfolg. (Bild: Boris Bürgisser / Neue LZ)

Der Fasnachtsumzug in Schachen war ein voller Erfolg. (Bild: Boris Bürgisser / Neue LZ)

Es war ein bunter Mix von fantasievollen Gruppen, die am Samstag am Schachner Umzug begeisterten. Mit 19 Nummern und 600 Teilnehmern lebte der Umzug von den unterschiedlichsten Sujets, teils mit Bezug zu lokalen, teils zu nationalen Geschehen, teils einfach total lustig. Schneewittchen und die Kindergartenzwerge, die VBL-Bergli-City-Linie 38, Bauer Schuhmachers Apfelbaum, die Gruppe Baff Safari und Üsi Queen Evelyne machten den Schachner Jubiläumsumzug «30 Jahre Schachnächtler Zunft» zu einem farbenfrohen Gemisch. «Häxetanz im Schachnerland, wenn nome nüd passiert», lautete das Motto, das sich Zunftmeisterin Evelyne die Erste für die diesjährige Fasnacht auf die Fahne geschrieben hat.

Bild: Boris Bürgisser / Neue LZ
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Bild: Boris Bürgisser / Neue LZ
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6 Bilder

Fasnachtsumzug Schachen

In Interlaken, am Jodlerfest sei dann halt doch etwas passiert, das kam erst gestern aus. Die Gruppe mit Jodlerinnen und Jodlern, Fahnenschwinger und Alphornbläser verrieten den 2000 Umzugsbesuchern, was damals wirklich los war: Zunftmeisterin Evelyne wird dieses Fest wegen einem Gläschen Wein stets in Erinnerung bleiben. Weil sie davon müde wurde, und ihr «Chöpfli» auf die Bank legte, trug die Sanität sie kurzerhand auf der Bahre weg vom Festgelände. «Jetzt trenkt sEvvvelyn nömm sooo vöu Wii – hed deför emmer e Schnopf debi!». Sie sei ein richtiges Festfüdli, meinte eine Umzugsbesucherin.

Apfelbaum vier Mal aufgestellt

Viel Applaus erntete der Männerturnverein Schachen, der mit seinem Wagen den Bauern Schuhmacher vom Hof Scheidi auf die Schippe nahm. Dieser habe versucht, einen Apfelbaum, der vier Mal in Schieflage geraten war, wieder aufzustellen. Das Unterfangen misslang, Bauer Schuhmacher hat resigniert: der Baum sei inzwischen zersägt, verriet ein Turner.

Ein weiteres Highlight war der Wagen der Gruppe Baff Safari. Baff steht für vier Familien aus Schwarzenberg: Bachmann, Alessandri, Fuchs, Fluder. Diese machten gestern auf ihrem Safari-Trip einen Zwischenstopp in Schachen. Das Auto, ein klappriger Kleinbus, das Dach voll beladen mit Koffern, Kisten und Schachteln drohte jeden Moment auseinanderzukrachen. «Der ägyptische Autohändler hat uns übers Ohr gehauen», stellte ein Safari-Teilnehmer mit Bedauern fest. Ausser dem Motor funktioniere nämlich überhaupt nichts an diesem Gefährt.

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