Schäden an neuem Schulhaus

Wassereinbrüche und Feuchtigkeit bereiten dem Schulhaus Hofmatt 3 in Meggen Probleme. Nun startet die Sanierung – trotz offener Kostenfrage.

Drucken
Teilen
Hübsch, aber schlecht gebaut: Das Schulhaus Hofmatt 3 in Meggen. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)

Hübsch, aber schlecht gebaut: Das Schulhaus Hofmatt 3 in Meggen. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)

Das Schulhaus Hofmatt 3 in Meggen weist erhebliche Bauschäden auf. Bei den Dach- und Fensterabschlüssen bildet sich stehendes Wasser, das teilweise in die Fassade eindringt. Inzwischen sind im Verputz zahlreiche Risse und abgebröckelte Stellen zu sehen. Gemeindeammann Hanspeter Hürlimann sagt: «Es besteht nun dringend Handlungsbedarf, damit die Schäden nicht noch grösser werden.» Auch beim Parkdeck des Schulhausareals ist es immer wieder zu Wassereinbrüchen in die darunter liegenden Lagerräume gekommen.

Die Schäden erstaunen, denn das Schulhaus wurde erst vor wenigen Jahren gebaut. Im Herbst 2005 nahm es seinen Betrieb auf. Im Herbst 2009 wurden erste Risse in der Fassade entdeckt und nach näherer Prüfung 2010 den verantwortlichen Unternehmungen gemeldet. Die Sanierungsarbeiten wurden bisher nicht aufgenommen, weil die Kostenfrage noch ungeklärt ist. Eine der ausführenden Unternehmungen stellt sich auf den Standpunkt, dass die Garantie verjährt ist, während die Gemeinde einen Garantiefall geltend macht. Um welches Unternehmen es sich dabei handelt, sagt Hürlimann nicht. Zu den Kosten sagt er: «Der Schaden kann gut und gerne 100'000 Franken überschreiten.»

Olivia Steiner

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung oder als AbonnentIn kostenlos im E-Paper.