Schärli: «Die Bevölkerung will mehr Polizei»

Yvonne Schärli steht 2012 der Luzerner Regierung vor. Sie setzt sich für mehr Sicherheit ein. Und will das Parlament stärker in die Pflicht nehmen.

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Regierungsrätin Yvonne Schärli. (Bild: Manuela Jans/Neue LZ)

Regierungsrätin Yvonne Schärli. (Bild: Manuela Jans/Neue LZ)

Die Regierungspräsidentin 2012 schreibt Sicherheit gross. Yvonne Schärli sagt im Interview mit der Neuen Luzerner Zeitung: «Die Sicherheit ist ein Dauerauftrag. Die Bevölkerung will mehr Polizeipräsenz und bessere Leistungen.» Allerdings sei es sehr schwierig, diesen Auftrag zu erfüllen, da das Parlament einen nur moderaten Zuwachs an Stellen bewilligt habe, betont die Luzerner Justiz- und Sicherheitsdirektorin.

«Konsequenzen tragen»

Auf sie kommen weitere anspruchsvolle Aufgaben zu: Vor zwei Wochen hat das Kantonsparlament das Budget 2012 zurückgewiesen. Die Regierung muss es nun unter Yvonne Schärlis Leitung überarbeiten. Sie kündigt an, die Fraktionen in die Pflicht zu nehmen: «Wenn das Parlament keine Steuererhöhung von einem Zehntel will, soll es sagen, wo gespart werden soll – bei der Gesundheit, der Bildung, der Sicherheit», stellt Yvonne Schärli klar. Da viel eingespart werden müsse, solle nicht wie bisher die Regierung allein, sondern auch das Parlament entscheiden. «Die Volksvertreter sollen die Konsequenzen der Sparbeschlüsse tragen.»

Klar ist für die Regierungspräsidentin 2012 auch, dass sie mit den Fraktionen zu anstehenden Geschäften früh das Gespräch suchen will. «Je besser wir kommunizieren und zusammenarbeiten, desto eher finden wir Lösungen für diesen Kanton», begründet sie.

Karin Winistörfer

Das ausführliche Interview mit Regierungsrätin Yvonne Schärli lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung oder als Abonnent/in kostenlos im E-Paper.