SCHALANDER: Fasnachtsumzug wird vier Nummern länger

Ein paar News und viel Klamauk: Das ist das Fazit des gestrigen Treffens der Fasnachtsgewaltigen.

Hugo Bischof
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Fasnachtsgewaltige gestern im Schalander (von links): Gallivater Heinrich Wachter, Maskenliebhaber-Präsident Patrick Buchecker, Fidelitas-Dominus Jürg Weber, Lozärner-Fasnachtskomitee-Präsident Andreas Arpagaus, Wey-Zunftmeister Giulio Capasso, Fritschivater Andreas Moser. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)

Fasnachtsgewaltige gestern im Schalander (von links): Gallivater Heinrich Wachter, Maskenliebhaber-Präsident Patrick Buchecker, Fidelitas-Dominus Jürg Weber, Lozärner-Fasnachtskomitee-Präsident Andreas Arpagaus, Wey-Zunftmeister Giulio Capasso, Fritschivater Andreas Moser. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)

Noch 44 Tage bis zum Urknall: Gestern Abend trafen sich die Meister und Präsidenten der grossen Luzerner Fasnachtszünfte und -gesellschaften im Schalander-Saal der Brauerei Eichhof zum traditionellen ersten Zusammentreffen – mit ihrem Gefolge. Dabei wähnte man sich zeitweise am «Musikantenstadl». So viele der Reden der ehrenfesten Fasnachtsgewaltigen wurden diesmal in gesungener oder zumindest in Schnitzelbank-Form vorgetragen.

40 statt 36 Nummern

Nun ja – manche Kalauer sassen, manche weniger. Schwamm drüber. Die Huerenaffe, wie sich die Zünftler und Gesellschafter gerne anreden lassen, hatten ihren Spass. Ein paar News gabs doch auch noch. So gab das Umzugskomitee des Lozärner Fasnachtskomitees bekannt, dass der grosse Luzerner Fasnachtsumzug neu 40 Nummern umfassen wird anstatt wie bisher nur 36. Der Grund dafür: «Es soll wieder etwas mehr Musik geben am Umzug», so Marcel Manetsch vom Umzugskomitee. Die Bewertung der Umzugssujets soll wiederum durch eine Prominenten- und eine Fachjury erfolgen. Auf das Tele­voting durch das Publikum wird erneut verzichtet – wie schon letztes Jahr.