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Scharfe Kritik von SVP und CVP

Keine Chance wird die Gemeindeinitiative der SP «Für bezahlbare Wohnungen» bei den Parteien SVP und CVP haben, die beide die finanziellen Überlegungen der Gemeinde als Argument aufführen (siehe Haupttext). «Können wir das Land nicht wie geplant verkaufen, haben wir ein finanzielles Problem, das wir nur mit Sparmassnahmen oder höheren Steuern lösen könnten», so SVP-Präsident Marcel Omlin. Er kritisiert ausserdem, dass die SP mit ihrer Initiative den Masterplan Immobilien der Gemeinde bekämpft, dem sie vor fünf Jahren noch «mit fliegenden Fahnen» zugestimmt hat. SP-Präsident Wendelin Koch sagt dazu: «Seit dem Masterplan hat sich viel geändert – die Gemeinde hatte seither höhere Einnahmen als budgetiert.» Die «Sparwut» der Bürgerlichen ist für ihn nicht Grund genug, um gegen die Initiative zu stimmen.

CVP-Präsident Martin Soffner pflichtet der SVP punkto Masterplan bei und sagt: «Günstige Wohnungen klingen natürlich verlockend und sind bei allen beliebt. Bevor man den Abstimmungszettel ausfüllt, sollte man sich aber auch die Kosten überlegen – und ich glaube, dass dies die meisten Stimmbürger tun werden.» (gjo)

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