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SCHENKON: «Diese Kraft, dieser Sound!»

Die Begeisterung für amerikanische Autos lebt. Rund 4000 Schaulustige liessen sich gestern die 17. Ausgabe des US-Car- Meetings nicht entgehen.
Regula Portmann und Peter Knitter aus Kirchberg bestaunen am US-Car-Meeting in Schenkon einen Oldtimer. (Bild Corinne Glanzmann)

Regula Portmann und Peter Knitter aus Kirchberg bestaunen am US-Car-Meeting in Schenkon einen Oldtimer. (Bild Corinne Glanzmann)

Bild: Corinne Glanzmann
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Karin Lanz aus Grosswangen nimmt Platz in einem der Ami-Schlitten. (Bild: Corinne Glanzmann)
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Peter und Tochter Angela Seeholzer aus Arth finden die US-Autos auch toll. (Bild: Corinne Glanzmann)
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Priska Rüfenacht und Andreas Moser aus Messen sind waschechte Fans der amerikanischen Oldtimer. (Bild: Corinne Glanzmann)
Rolf Struss, Conny Widmer und Ronald Widmer. (Bild: Corinne Glanzmann)
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Hat im Auto Platz genommen: Rolf Struss. (Bild: Corinne Glanzmann)
Erna und Niklaus Troxler, Niclas Gehringer und Armond Troxler. (Bild: Corinne Glanzmann)
Sam Ueltschi aus Zweisimmen. (Bild: Corinne Glanzmann)
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16 Bilder

US-Car-Treffen in Schenkon

Raphael Zemp

Cadillac, Chevrolet, Ford, Dodge; Auto reiht sich an Auto. Bereits um zehn Uhr ist der Parkplatz vor dem Coop in Schenkon komplett voll. Zahlreiche Schaulustige wuseln zwischen den Ami-Schlitten herum. Der Geruch von verbranntem Benzin liegt in der Luft, der Asphalt hat sich in der frühsommerlichen Sonne schon ordentlich aufgewärmt.

Vergoldete Türgriffe

Zum siebzehnten Mal schon veranstaltete der Verein The Wanderers aus Sursee gestern das US-Autotreffen in Schenkon (Ausgabe vom Donnerstag). Mit grossem Erfolg: «Wir erwarten über 700 Autos und rund 4000 Zuschauer», sagt Veranstalter Peter Hochuli. Gezeigt wird so ziemlich alles, was die US-amerikanische Autoindustrie an Juwelen hervorgebracht hat, «von aufwendig restaurierten Oldtimern aus den 1940ern bis zu den neusten Modellen». Den Durchschnittswert schätzt Hochuli auf 30 000 bis 40 000 Franken. Aber eine Grenze gegen oben gebe es nicht: «Manche vergolden gar ihre Türgriffe!»

«Gewisse Autos sind tatsächlich jünger als ich selbst – und schauen erst noch besser aus», scherzt Besucher Adriano Dreon (50). Zusammen mit Ehefrau Barbara (55) sind sie zum ersten Mal an diesem Anlass – und hellauf begeistert: «Diese brachiale Kraft, diese Formen und dieser Sound!» Seiner Ehefrau gefallen vor allem «die Leute und die spezielle Atmosphäre».

Ami-Flaggen, so weit das Auge reicht

Und die ist tatsächlich nicht alltäglich. In Schenkon zeigt man an diesem Sonntagmorgen Flagge – und zwar die amerikanische. Sie weht von Autodächern, wird um Kopf und Hals gewickelt, prangert von T-Shirts und Taschen. «Wir können auf eine grosse Szene zählen», erklärt Vereinspräsident Hochuli. Fans der amerikanischen (Auto-)Kultur reisen aus der ganzen Schweiz an, das beweisen auch die Nummernschilder. Auch aus dem grenznahen Ausland haben einige den langen Weg in die Zentralschweiz auf sich genommen. «Diese Leidenschaft verbindet, wir sind eine grosse Familie.» Auch ein originalgetreuer Mustang GT 2014, wie ihn die Highway Patrol fährt, hat nach Schenkon gefunden. Ihr entsteigt Patrick Knöpfler (32) aus Muri, natürlich in Polizeiuniform. Unzählige Stunden hat er in sein Hobby investiert – nicht immer zur Freude seiner Partnerin. Auf den Lastwagenchauffeur und Autofreak üben die amerikanischen Autos auch wegen ihrer Geschichte und Legenden eine ganz besondere Faszination aus. «Das ist Leben!»

Es ist auch eine Sehnsucht nach einer Welt, die noch in Ordnung war, die diese Autos in so manchem Fan hervorkitzeln. Diese trübt auch der teils enorme Benzinverbrauch von über 20 Litern auf 100 Kilometer kaum. Und sowieso: «Das sind vor allem Schönwetterautos, die kaum im Alltagsverkehr zum Einsatz kommen», erklärt Veranstalter Hochuli.

Mehr Impressionen finden Sie unter www.luzernerzeitung.ch/bilder

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