Scheunenbrand: Überhitzter Heustock als Ursache

Innerhalb von 18 Jahren brannte es auf einem Hof in Grosswangen fünfmal. Jetzt ist auch die Ursache des letzten Brandes geklärt.

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Nach dem Brand glich die Scheune einem Trümmerhaufen. (Bild: Mirjam Weiss-Gast/Neue LZ)

Nach dem Brand glich die Scheune einem Trümmerhaufen. (Bild: Mirjam Weiss-Gast/Neue LZ)

Am 21. Juli 2010 ist im Gebiet Riedmatt in Grosswangen eine Scheune vollständig niedergebrannt. Die Branddetektive der Luzerner Polizei haben die Brandursache in Zusammenarbeit mit dem Forensischen Institut Zürich ermittelt. Die Abklärungen ergaben keine Hinweise auf Brandstiftung oder eine technische Ursache. Dies schreibt die Luzerner Staatsanwaltschaft. Die Experten gehen davon aus, dass sich der Heustock selbst erhitzt hat. Erfahrungsgemäss kann sich bei übergärenden Heustöcken das Feuer selbst entzünden.

Der 40-jährige Eigentümer wurde bei der Staatsanwaltschaft Sursee wegen fahrlässiger Verursachung einer Feuersbrunst angezeigt. Die Untersuchungen sind noch nicht abgeschlossen.

In den vergangenen Jahren brannte es in der Riedmatt fünfmal: Viermal ist die Scheune abgebrannt, nämlich 1992, 1998, 2005 und 2010, 2008 brannte das Wohnhaus nieder. Bei den Scheunenbränden war die Brandursache jedes Mal dieselbe: eine Überhitzung des Heustocks.

pd/rem