Schiedsrichter stand nicht unter Drogen

Vor Wochenfrist musste der Schiedsrichter die 5. Liga-Partie zwischen Ebikon und Emmen abbrechen. Vorwürfen machten die Runde, er könnte bekifft gewesen sein. Ein Test entlastet nun den Schiedsrichter.

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Ein Drogentest entlastet den Schiedsrichter (Symbolbild Neue LZ).

Ein Drogentest entlastet den Schiedsrichter (Symbolbild Neue LZ).

Die 5. Liga Partie zwischen dem FC Ebikon und dem SC Emmen musste am 14. Oktober beim Spielstand von 4:1 für Ebikon abgebrochen werden, da der Schiedsrichter fünf Spieler des SC Emmen mit einem Platzverweis des Feldes verwiesen hatte. Danach wurden Vorwürfe der Beteiligten erhoben, der Schiedsrichter sei unter «bewusstseinserweiternden Mitteln» gestanden. Der Innerschweizerische Fussballverband IFV hat dies testen lassen und kann nun am Montag Entwarnung geben. Der Drogentest habe beim Schiedsrichter ein negatives Ergebnis zu Tage gebracht, wie der IFV in einer Mitteilung schreibt. Dies entlastet nun den Schiedsrichter vollumfänglich.

Die Partie wird mit einem 3:0 Forfait-Sieg für den FC Ebikon gehandelt. Der IFV hat gegen die Fussballer folgende Sperren verhängt: Gegen je einen Spieler des SC Emmen wurden sechs und fünf Spielsperren verhängt, zwei weitere sind für zwei Spiele gesperrt.

rem/rgr