Schiessanlage wird an Trägerverein übergeben

Die Gemeinden Emmen, Ebikon, Root, Gisikon und Honau sowie der Luzerner Kantonalschützenverein haben sich im Verein «Zentrum Schiesssport Hüslenmoos» zusammengeschlossen. Dieser Trägerverein übernimmt den operativen Betrieb der Schiessanlage Hüslenmoos in Emmen.

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Zwei Schützen in der sanierten Schiessanlage Hüslenmoos. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)

Zwei Schützen in der sanierten Schiessanlage Hüslenmoos. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)

Mit der Gründung des Vereins «Zentrum Schiesssport Hüslenmoos» überlässt die Gemeinde Emmen per 1. Januar 2011 dem Trägerverein die bestehenden Bauten und Anlagen der Schiessanlage Hüslenmoos zur Nutzung und zum Gebrauch. Die Gemeinde Emmen bleibt Eigentümerin des zivilen Teils der Schiessanlage Hüslenmoos. Der betriebliche Unterhalt der Bauten und Anlagen wird künftig Sache des Trägervereins sein. Die im Verein zusammengeschlossenen Gemeinden sind berechtigt, die Schiessanlage Hüslenmoos für das ausserdienstliche Schiessen sowie für das Sportschiessen zu nutzen, wie die Gemeinde Emmen in einer Medienmitteilung schreibt.

Stadt Luzern beendet Zusammenarbeit
Die Gemeinden Ebikon, Emmen, Gisikon, Honau und Root sowie die Stadt Luzern arbeiten zum Teil seit 30 Jahren im Schiesswesen zusammen. Neu beteiligt sich jetzt auch der Luzerner Kantonalschützenverein, während die Stadt Luzern nicht im Trägerverein vertreten ist. Sie wird ihren bis Ende 2013 laufenden Vertrag nicht mehr verlängern.

Neu sanierte Anlage
Die Schiessanlage Hüslenmoos wird für zivile und militärische Zwecke genutzt. Der Gemeinde Emmen gehört der zivile Teil. Eigentümer der militärischen Bauten ist der Bund (VBS). Die Schiessanlage ist kürzlich für 3 Millionen Franken saniert worden, um die Anwohner besser vor dem Lärm zu schützen. An den Sanierungskosten für den zivilen Teil der Anlage haben sich neben den im Trägerverein mitwirkenden Gemeinden auch Rothenburg und Eschenbach beteiligt.

pd/das