SCHIFFFAHRT: Der Katamaran ist zu Wasser gelassen worden

Er ist 40 Meter lang, wiegt rund 120 Tonnen und kostet gegen 6 Millionen Franken. Das neue Flaggschiff der Schifffahrtsgesellschaft Vierwaldstättersee (SGV) steht kurz vor der Vollendung.

Drucken
Teilen
Markante Struktur: Der in der Werft liegende Katamaran. (Bild Dave Schläpfer/Zisch)

Markante Struktur: Der in der Werft liegende Katamaran. (Bild Dave Schläpfer/Zisch)

Die Arbeiten am Katamaran, der auf dem Vierwaldstättersee das Schiff «Pilatus» ersetzen wird, sind bereits weit fortgeschritten. Nun ist das Schiff mit dem Projektnamen «MS 300», das fast die ganze Werfthalle ausgefüllt hat, auf grossen Schienen in den See geführt worden, der nur wenige Meter vor der Halle in der Nähe des Güterbahnhofes Luzern liegt.

Arbeit an den Innenräumen
Jetzt können die Innenräume des aus Aluminium bestehenden Schiffes, das Platz für 300 Passagiere bietet, eingerichtet werden (siehe pd-Visualisierungen unten). Dafür hat die SGV das Luzerner Architekturbüro Dolmus engagiert, das bereits für die geplante Sanierung des Bistros Schifflände in Luzern verpflichtet wurde, welche bis anfangs April 2009 abgeschlossen sein soll.

Im Mai 2009 will die SGV die ersten Kursfahrten mit dem Katamaran durchführen. Das Schiff wird mit maximal 30 Stundenkilometern über den Vierwaldstättersee fahren. «Geschwindigkeit war nie unser Anspruch», sagt Rudolf Stadelmann, Schiffbauingenieur und Leiter Schiffstechnik bei der SGV. Vielmehr galt es, ein energiesparendes Schiff zu bauen, dass die Touristen ansprechen soll.

Virtuell bereits in Betrieb
Übrigens: In Google Earth mit dem Zusatzprogramm der Hergiswiler Schmiede Virtual Graphixx ist Luzern seiner Zeit voraus. Hier steht der fertige Katamaran bereits an der regulären Anlegestelle beim KKL. Zum Artikel »

Daniel Schriber/scd