Schindler baut in Ebikon Stellen ab

Der Lift- und Rolltreppenhersteller Schindler streicht in der Produktion in Ebikon 17 Stellen. Wegen der Wirtschaftskrise in Europa sei der Auftragseingang «deutlicher als erwartet zurückgegangen».

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Der Testturm der Firma Schindler in Ebikon. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)

Der Testturm der Firma Schindler in Ebikon. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)

Das hat unsere Zeitung aus gut unterrichteten Quellen erfahren. Schindler-Mediensprecherin Barbara Schmidhauser bestätigte gestern auf Anfrage den Stellenabbau. Demnach kommt es im Werk in Ebikon unter anderem zu 8 Entlassungen, 5 Frühpensionierungen und 4 Teilpensionierungen. In Ebikon werden spezielle Komponenten für Hochleistungsaufzüge (diese kommen vor allem in Wolkenkratzern zum Einsatz) für den europäischen Markt produziert.

Geschäft in Europa harzt

«Der Auftragseingang in diesem Geschäftsbereich ist wegen der Wirtschaftskrise in Europa deutlicher als erwartet zurückgegangen. Wir sehen hier auf absehbare Zeit keine Erholung und bedauern, dass wir diese Massnahme ergreifen mussten», erklärte die Mediensprecherin.

Der Schindler-Konzern ist solide ins laufende Jahr gestartet und konnte, um Sondereffekte bereinigt, im ersten Quartal Umsatz und Reingewinn steigern. Am Standort in Ebikon arbeiten rund 1700 Mitarbeitende, davon entfallen rund 200 auf die Produktion. Weltweit sind rund 44'400 Mitarbeitende für den Aufzugshersteller tätig.

hoe