SCHINDLER: Syna befürchtet weiteren Abbau in Ebikon

36 von 250 Arbeitsstellen des Schindler Werks in Ebikon sollen verloren gehen. Die Gewerkschaft Syna wird sich für den Erhalt dieser Stellen einsetzen – und rügt Schindler.

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Der charakteristische Turm des Schindler-Hauptsitzes in Ebikon. (Bild pd)

Der charakteristische Turm des Schindler-Hauptsitzes in Ebikon. (Bild pd)

Syna ist erstaunt, dass Schindler am (gestrigen) die Mitarbeitenden und die Medien bereits über die genaue Stellenabbauzahl orientiert hat, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Dies obwohl zurzeit das Konsultationsverfahren läuft und die Sozialpartner sich erst am 5. Mai 2009 mit der Geschäftsleitung treffen. Syna als mitgliederstärkste Gewerkschaft bei Schindler in Ebikon wird sich entschieden für den Erhalt dieser Arbeitsplätze einsetzen.

Nicht bereit für Aufschwung?
Syna anerkennt die bisherigen Bemühungen der Firmenleitung, den Standort Ebikon und die Arbeitsplätze zu erhalten. Mit dem erneuten Stellenabbau befürchtet Syna, dass der Standort Schindler Ebikon Schritt für Schritt demontiert wird. Und wenn dann die Wirtschaft wieder anzieht und mehr Aufträge ausgelöst werden, könnte Schindler Ebikon diese nicht mehr bewältigen, da ihr die erfahrenen Mitarbeitenden fehlen.

Syna fordert die Erhaltung der Arbeitsplätze beispielsweise durch Ausweitung der Kurzarbeit, damit das Know-how bei Schindler nicht verloren geht. Die Gewerkschaft ist überzeugt, dass mit der Möglichkeit der 18-monatigen Kurzarbeit keine übereilten Kündigungen nötig sind.

scd