Schindler wird Hauptpartner von Solar Impulse

Der Fahrtreppen- und Aufzüge-Hersteller aus Ebikon wird neuer Hauptpartner des Projekts «Solar Impulse» von Bertrand Piccard. Schindler wird sich an der Entwicklung des Flugzeuges beteiligen.

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63 Meter Spannweite und 1,6 Tonnen schwer: Das Flugzeug «Solar Impulse» (Bild: PD)

63 Meter Spannweite und 1,6 Tonnen schwer: Das Flugzeug «Solar Impulse» (Bild: PD)

Solar Impulse ist das erste Flugzeug, das ohne Treibstoff und nur von Solarenergie angetrieben die Welt umrunden soll. Schindler wird laut Mitteilung in den verschiedensten Bereichen der Spitzentechnologie eng mitarbeiten. Nach dem erfolgreichen erstmaligen Nachtflug von Solar Impulse im letzten Juli, bedeutet Schindlers Einstieg als Hauptpartner einen Meilenstein für die erfolgreiche Fortführung des Projekts. Die Schindler-Gruppe hat eben auch einen ausschliesslich mit Sonnenenergie angetriebenen Aufzug hergestellt.

«Solar Impulse ist ein hervorragendes Beispiel für innovative Nachhaltigkeit und grundlegendes Unternehmertum», erklärt Alfred N. Schindler, Chairman & CEO des Schindler Konzerns, anlässlich der Pressekonferenz zur Ankündigung der Partnerschaft. «Solar Impulse führt uns vor Augen, dass praktisch unerschöpfliche Reserven an ungenutzter Sonnenenergie zur Verfügung stehen, die wir nutzen können».

63 Meter Spannweite und 1,6 Tonnen schwer: Das Flugzeug «Solar Impulse» (Bild: PD)

63 Meter Spannweite und 1,6 Tonnen schwer: Das Flugzeug «Solar Impulse» (Bild: PD)

Der Prototyp HB-SIA hat 2010 als erstes Flugzeug überhaupt die historische Leistung eines 26-stündigen Tag- und Nachtflugs ohne Treibstoff vollbracht. André Borschberg, Mitgründer und CEO von Solar Impulse, sieht in der Partnerschaft mit Schindler eine Gelegenheit zum Wissensaustausch und für weitere Entwicklungen. «Mit dem Erfolg des ersten Prototyps haben wir enorme Erfahrungen erworben. Unsere technologischen Entscheide wurden dabei klar bestätigt.» Und Bertrand Piccard, Initiator und Präsident von Solar Impulse ergänzt: «Schindler ist nicht einfach nur ein neuer Partner für Solar Impulse, Schindler ist ein Beweis dafür, dass globale Unternehmen das gewaltige Potenzial von Cleantech in der industriellen und wirtschaftlichen Entwicklung sowie bei der Schaffung neuer Arbeitsplätze immer besser erkennen.»

pd/rem

Das Solarflugzeug gegen 11.30 Uhr über dem Vierwaldstättersee, fotografiert von der Stadt Luzern aus. (Bild: von Leser Pesco Bollinger)
15 Bilder
Die «Solar Impulse» über dem Luzerner Seebecken. (Bild: Priska Marbach)
Die «Solar Impulse» über dem Luzerner Seebecken. (Bild: Priska Marbach)
Die «Solar Impulse» über dem Luzerner Seebecken. (Bild: Priska Marbach)
Das Solarflugzeug gegen 11.45 Uhr über Ebikon. (Bild: von Leserin Jennifer Bachmann)
Die «Solar Impulse» über Buchrain. (Bild: Doris Walthert)
Die «Solar Impulse» über Buchrain. (Bild: Doris Walthert)
Das Solarflugzeug über der Stanser Spichermatt. (Bild: Markus von Rotz/Neue NZ)
Das Solarflugzeug über der Stanser Spichermatt. (Bild: Markus von Rotz/Neue NZ)
Das Solarflugzeug über der Stanser Spichermatt. (Bild: Markus von Rotz/Neue NZ)
Die «Solar Impulse» um 11.30 Uhr über der Stadt Luzern. (Bild: von Leser Ferdi Müller-Britschi)
Die «Solar Impulse» um 11.30 Uhr über der Stadt Luzern. (Bild: von Leser Ferdi Müller-Britschi)
Die «Solar Impulse» um 11.30 Uhr über der Stadt Luzern. (Bild: von Leser Ferdi Müller-Britschi)
«Solar Impulse» um 11.50 Uhr über der Landi Ebikon, (Bild: von Leser Walter Koller)
«Solar Impulse» um 11.50 Uhr über der Landi Ebikon, (Bild: von Leser Walter Koller)

Das Solarflugzeug gegen 11.30 Uhr über dem Vierwaldstättersee, fotografiert von der Stadt Luzern aus. (Bild: von Leser Pesco Bollinger)