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SCHLACHTFEIER: Aufruf zur Verteidigung Schweizer Werte an Sempacher Schlachtfeier

Die Politik muss dafür sorgen, dass die Schweizerischen Werte auch 2015 verteidigt würden und Frieden, Freiheit und Wohlstand erhalten blieben. Dazu wurde am Sonntag an der diesjährigen Gedenkfeier zur Schlacht von Sempach aufgerufen.
Gerhard Pfister (CVP Kanton Zug). (Bild: Keystone)

Gerhard Pfister (CVP Kanton Zug). (Bild: Keystone)

Impressionen beim Einzug durch das Städtchen und in die Kirche. D (Bild: Pius Amrein (Neue LZ))
Impressionen beim Einzug durch das Städtchen und in die Kirche. D (Bild: Pius Amrein (Neue LZ))
Impressionen beim Einzug durch das Städtchen und in die Kirche. (Bild: Pius Amrein (Neue LZ))
Auf dem Bild zu sehen ist von links: Nationalrat Gerhard Pfister und Regierungsratspräsident des Kantons Luzern, Reto Wyss mit Weibelin beim Einzug durch das Städtli. (Bild: Pius Amrein (Neue LZ))
Auf dem Bild zu sehen ist Felix Gmür, Bischof von Basel beim Einzug durch das Städtli. (Bild: Pius Amrein (Neue LZ))
Impressionen während der Gedenkfeier in der Kirche. (Bild: Pius Amrein (Neue LZ))
Impressionen beim Auszug aus der Kirche. (Bild: Pius Amrein (Neue LZ))
Theaterauftakt im Städtli Sempach. (Bild: Pius Amrein (Neue LZ))
Impressionen nach den offiziellen Feierlichkeiten. (Bild: Pius Amrein (Neue LZ))
Impressionen beim Einzug durch das Städtchen und in die Kirche. (Bild: Pius Amrein (Neue LZ))
Impressionen beim Einzug durch das Städtchen und in die Kirche. (Bild: Pius Amrein (Neue LZ))
Felix Gmür, Bischof von Basel bei der Festpredigt. (Bild: Pius Amrein (Neue LZ))
Theaterauftakt im Städtli Sempach. (Bild: Pius Amrein (Neue LZ))
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Schlachtfeier in Sempach

Der Anlass wurde dieses Jahr von Protagonisten der CVP dominiert. Neben dem Grusswort des Luzerner Regierungspräsidenten Reto Wyss hielt der Zuger Nationalrat Gerhard Pfister die Festrede. Die Predigt wurde vom Bischof von Basel, Felix Gmür, gestaltet.

Trotz dem Sieg der Eidgenossen bei der Schlacht von Sempach hätten die Schweizer heute mehr Grund zur Dankbarkeit als für Stolz, sagte sagte Pfister gemäss Redetext in der Kirche St. Stefan. Denn heute könnten die Eidgenossen die Dankbarkeit erleben, nicht in solchen Zeiten wie jenen zur Zeit der Schlacht leben zu müssen.

Weiter sagte Pfister, die siegreichen Eidgenossen würden heute daran erinnern, dass Privilegien und Glück nicht selbstverständlich und nicht risikolos zu haben seien. Freiheit und Wohlstand müssten verteidigt werden, "nicht kriegerisch, aber wohl auch kriegerisch, wenn es die Geschichte so verlange".

Die Feierlichkeiten galten der Schlacht vom 9. Juli 1386 bei Sempach. An dieser hatten Krieger der Eidgenossenschaft das Reiterheer des habsburgischen Herzogs Leopold III vernichtend geschlagen.

Eröffnet wurde die Gedenkfeier bereits am Samstag mit einem Mittelalterfest und einer Feuershow im Städtchen Sempach. Am Sonntag stand dann die Besinnung im Mittelpunkt, vorerst mit einem Imbiss für die Bevölkerung, einem ökumenischen Gottesdienst in der Pfarrkirche und dem anschliessenden offiziellen Festakt.

Es ist das fünfte Mal, dass die Gedenkfeier nicht auf dem Schlachtfeld bei Sempach, sondern im Städtchen stattfand. Mit der Neukonzeption der Feier hatte der Kanton Luzern darauf reagiert, dass ab 2003 wiederholt Rechtsextreme mit auf das Schlachtfeld marschierten. 2009 führten junge Linke eine Gegendemonstration durch. (sda)

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