SCHLACHTJAHRZEIT: Erwarteter Grossaufmarsch: Geheimgespräch

Laut einer Meldung des «SonntagsBlick» sorgt die Sempacher Schlachtfeier für weitere Diskussionen: Die Luzerner Regierung führe Geheimgespräche mit Neonazis.

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Einzug an der Schlachtfeier Sempach 2007. (Archivbild Nadia Schärli/Neue LZ)

Einzug an der Schlachtfeier Sempach 2007. (Archivbild Nadia Schärli/Neue LZ)

Rechtsextreme und Linke mobilisieren für die Schlachtfeier von Sempach vom 27. Juni. Erwartet werden Hunderte von Neonazis, die sich im Umfeld des Sempacher Schlachtfeldes Hunderten von Linken gegenüberstehen. Laut «SonntagsBlick» gab es bereits gab es Anrufe von besorgten Eltern, die Angst um ihre Kinder haben und Besucher fürchten, dass ihre Autos demolirt werden.

Neuer Entscheid am Freitag
An ihrer Sitzung vom Freitag habe die Luzerner Regierung jetzt einen überraschenden Entscheid gefällt. Um die explosive Stimmung zu entschärfen sucht sie informell das Gespräch mit den Rechtsextremen. Dies bestätigte Urs Hangartner, Sprecher der Luzerner Kantonsregierung, gegenüber dem «SonntagsBlick». Das Ziel der geheimen Verhandlungen sei es dass die Rechtsextremen ihre geplante Kranzniederlegung am Winkelried-Denkmal lange nach der offiziellen Feier und unter Ausschluss der Öffentlichkeit durchführen sollen. Die Polizei werde mit einem Grossaufgebot vor Ort sein, um mögliche Ausschreitungen zu verhindern, wie es im Artikel weiter heisst.

ig