SCHLACHTJAHRZEIT: Sempach will von Juso ein Sicherheitskonzept

Darf die Juso an der Sempacher Schlachtjahrzeit gegen Rechtsextremismus demonstrieren? Am Mittwoch kams zur Aussprache mit dem Stadtpräsidenten.

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Der Sempacher Stadtrat steht derzeit zwischen den Fronten. (Karikatur Jals/Neue LZ)

Der Sempacher Stadtrat steht derzeit zwischen den Fronten. (Karikatur Jals/Neue LZ)

«Zurzeit kann uns die Juso noch nicht klar machen, wie sie die Sicherheit der Demonstration gewährleisten will», sagt der Sempacher Stadtpräsident Franz Schwegler. Am Mittwoch hat er sich mit David Roth von der Juso Luzern zu einer Aussprache getroffen. Ziel war es, über die von der Juso geplante Demonstration gegen Rechtsextremismus an der Schlachtjahrzeit in Sempach vom 27. Juni zu diskutieren.

«Wir werden das Sicherheitskonzept noch schriftlich einreichen», sagt David Roth auf Anfrage. Ein spezieller Demonstrations-Schutz aus den eigenen Reihen soll garantieren, dass die Demonstration friedlich bleiben werde.

In den vergangen Jahren marschierten am Schlachtjahrzeit in Sempach immer wieder Rechtsextreme auf. Gemäss Schätzungen der Polizei waren dies im Jahr 2006 zirka 60, ein Jahr später 160 und im letzten Jahr rund 200 Personen.

Andreas Bättig

Den ausführlichen Artikel zu diesem Thema lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung.