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SCHLAGERNACHT: 4000 reckten die Hände zum Himmel

In der praktisch ausverkauften Messehalle 1 erlebten Schlagerfans eine grosse Party. Der erkrankte Toto Cutugno wurde von Landsleuten vertreten.
Roger Rüegger
Der Österreicher Marc Pircher brachte an der Schlagernacht die Menge zum Toben. (Bild: Roger Grütter (Luzern, 18. März 2018))

Der Österreicher Marc Pircher brachte an der Schlagernacht die Menge zum Toben. (Bild: Roger Grütter (Luzern, 18. März 2018))

Das Rad muss zwar nicht neu erfunden werden, um Schlagerfans aus dem Häuschen zu bringen. Aber wenn Künstler mit Leidenschaft und super Laune das Publikum anheizen und in die Show mit einbeziehen, wird es fast ein Selbstläufer. So geschehen am Sonntag an der 18. Schlagernacht in der praktisch ausverkauften Halle 1 der Messe Luzern. Dies, obwohl der angesagte italienische Star Toto Cutugno aus gesundheitlichen Gründen nicht anreisen konnte. Als Moderator und Sänger Leonard die Hiobsbotschaft verkündete, zeigten sich zahlreiche Fans enttäuscht. Mit der Ankündigung der Ersatzkünstler Ricchi e Poveri war das Publikum jedoch mehr als zufrieden. Das Duo, das kurzfristig aus verschiedenen Regionen Italiens zusammengetrommelt wurde, rundete den Anlass mit vielen bekannten Songs ab. Toto Cutu­gno wurde am Samstag bewusstlos in eine Mailänder Klinik eingeliefert. Organisator Saemi Honegger: «Wir haben die ganze Nacht nach einem ebenbürtigen Ersatz gesucht. Mit Ricchi e Poveri ist uns das gelungen.»

Stefan Roos machte am Sonntagabend den Auftakt. Seine inzwischen legendäre Geschichte mit dem Cervelat kam natürlich prächtig an. Die Österreicherin Melissa punktete mit einem Stück über lang anhaltende Liebe, indem sie von ihrem Opa berichtete, der der Oma mit 90 noch einmal einen Heiratsantrag machte. Beim Lied «Das Grösste im Leben ist die Liebe» lernte das Publikum die Grosseltern auf dem Musik­video kennen. Die Frau holte die Fans auf sympathische Art ab.

Eine Gruppe aus Eich war begeistert. Peter und Hanspeter klatschten, tanzten und klopften den Takt der Musik auf die Festbank. «Wir sind hauptsächlich wegen der Frauen hier, die auf der Bühne singen», sagte Peter. Währenddessen geht es auf der Bühne Schlag auf Schlag. Als Marc Pircher forderte: «Schatzi, schenk mir ein Foto», rannte Hanspeter sofort nach vorne. Pircher verstand es, die Menge zum Toben zu bringen. «Die Hände zum Himmel!», sang er, und 8000 Arme waren gestreckt. Die Calimeros waren ebenfalls ein sicherer Wert. Sie sangen von der Sonne auf Mallorca und den Sternen auf Santorini und schürten etwas Fernweh. Die Schweizerin Bea­trice Egli hatte nach der aufstrebenden Vanessa Mai einen etwas schwereren Stand, wie ein Schlagerfan bemerkte.

Roger Rüegger

roger.rueegger@luzernerzeitung.ch

Schlagernacht in der Messe Luzern. (Bild: Roger Grütter)

Schlagernacht in der Messe Luzern. (Bild: Roger Grütter)

Auftritt von Parc Pircher an der Schlagernacht in der Messe Luzern. (Bild: Roger Grütter)

Auftritt von Parc Pircher an der Schlagernacht in der Messe Luzern. (Bild: Roger Grütter)

Marc Pircher mit der Handorgel an der Schlagernacht in der Messe Luzern. (Bild: Roger Grütter)

Marc Pircher mit der Handorgel an der Schlagernacht in der Messe Luzern. (Bild: Roger Grütter)

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