Schlechtes Wetter – Ferienpass weniger gefragt

Nach sechs Wochen geht der Luzerner Ferienpass zu Ende. Die Stadt Luzern verkaufte rund ein Drittel weniger Wochenmarken als im letzten Jahr.

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Kinder spielen auf dem neugestalteten Pausenplatz des Schulhausareals Säli. Dort befindet sich auch das Ferienpasszentrum. (Bild: Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Kinder spielen auf dem neugestalteten Pausenplatz des Schulhausareals Säli. Dort befindet sich auch das Ferienpasszentrum. (Bild: Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Kinder und Jugendliche aus den 17 Ferienpass-Gemeinden konnten während sechs Wochen vom Angebot profitieren. 56 Firmen, Vereine und Institutionen haben insgesamt 191 Besichtigungen angeboten, über die Hälfte davon war ausverkauft.

Rückgang bei den Wochenmarken

Der Absatz der Wochenmarken ist deutlich zurückgegangen, um über 32 Prozent auf noch 5186 Marken (2010: 7654). Die Stadt Luzern führt dies auf das nasse und kühle Wetter während der Sommerferienzeit zurück. Dadurch war wohl die Nachfrage nach Gratiseintritten in die Schwimmbäder deutlich geringer, heisst es in einer Mitteilung. Trotzdem zieht das Organisationsteam eine «sehr positive Bilanz»: Es hätte keine grösseren Zwischenfälle gegeben. Der Ferienpass sei «ungebrochen attraktiv».

Die Besichtigungs-Hits waren der FC Luzern, Bäckerei Meile, Pizza backen, Tierheim, Bio Bauernhof, Radio 3FACH und Sportfischer. Grossen Anklang fanden auch die neue Besichtigungen bei der UBS Luzern und im Hirschpark Luzern. 

Bereits zum fünften Mal konnten auch Menschen mit einer geistigen Behinderung teilnehmen.

pd/rem