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SCHLIERBACH: Fasnachtszeitung ist schuld an der Vereinsgründung

Die Theatergruppe feiert ihr 40-jähriges Bestehen. Lustige Stücke stehen im Zentrum.
Xaver Arnold und Judith Erni im Stück «Guet Nacht Frau Seeholzer» des Theaters Schlierbach. (Bild: Manuela Jans-Koch (16. November 2017))

Xaver Arnold und Judith Erni im Stück «Guet Nacht Frau Seeholzer» des Theaters Schlierbach. (Bild: Manuela Jans-Koch (16. November 2017))

Eins muss vorab erklärt werden: In Schlierbach dominieren die Familiennamen Arnold und Steiger. Wenn in der Folge von Arnolds die Rede ist, sind diese nicht zwingend verwandt, können es aber sein. Weit draussen sind sie es vermutlich sowieso.Mit dem neuen Stück «Guet Nacht Frau Seeholzer» lädt die Theatergruppe heute Abend das Publikum zur Premiere der Jubiläumsproduktion. Der Verein feiert heuer sein 40-jähriges Bestehen. In dem Anfängen wurden eher Volksstücke gespielt, seit 1990 stehen lustige Schwänke im Zentrum.

Auch die Gründungsgeschich­te ist von der humorigen Sorte: Die Roggenzunft Schlierbach thematisierte 1977 in der Fasnachtszeitung die seit Jahren eingefrorene Theatergesellschaft und erweckte sie mit einer frei erfundenen Vorankündigung für eine Premiere zu neuem Leben. Diesen Wink mit dem Zaunpfahl nahmen Alice Arnold und Xaver Arnold (nicht verwandt) nämlich zum Anlass, einen neuen Theaterverein zu gründen. Es waren dann elf Schlierbacherinnen und Schlierbacher, die sich im September 1977 mit den beiden Arnolds zur Gründungsversammlung im Restaurant Arnold trafen. Vierzig Jahre später ist die Nichte dieser Alice Arnold – Barbara Steiger-Arnold – seit 15 Jahren Vereinspräsidentin. Elf Jahre hat sie selber gespielt. «Seit die Kinder da sind, mache ich Regieassistentin», sagt sie. Zum Verein gehören heute 35 Mitglieder, etwa hälftig Frauen und Männer. Von den elf Gründungsmitgliedern sind noch vier dabei. Ursprünglich blieben die Schlier­bacher unter sich, inzwischen gehören auch Mitglieder aus Büron, Knutwil, Triengen, Rickenbach und dem Raum Sursee dazu.

Am Nachwuchs hapere es ein wenig. Barbara Steiger-Arnold sagt: «Junge rutschen meist über Verwandte rein. Oft hören wir aber, dass der Zeitaufwand für das Spielen zu gross sei oder es mit dem Job schwer vereinbar sei. Andere Aufgaben sind zeitlich weniger aufwendig: Auch in der Technik, im Bühnenbau, beim Schminken oder in der Festwirtschaft sind wir auf Helfer angewiesen.» (imy)

Hinweis

Premiere heute um 20.15 Uhr. 21., 24., 25. 11. um 20.15 Uhr. 19. 11. um 13.30 Uhr. MZH Schlierbach. Reservation: Telefon 041 933 26 09.

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