SCHLOSSHOTEL: Gütsch-Talstation wird Party-Tempel

Die Standseilbahn steht seit Monaten still. Doch im Gütsch-Bahnhof kehrt jetzt wieder Leben ein – wenn auch nur bis Ende Jahr.

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Konrad Weber vor der Talstation der Gütsch-Bahn. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Konrad Weber vor der Talstation der Gütsch-Bahn. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Es tut sich einiges rund ums Luzerner Schlosshotel Gütsch. Auch die Zukunft der Standseilbahn scheint einigermassen rosig, zumindest ist der Neubau der Bergstation im jüngst vorgestellten Umbauprojekt enthalten.

Die Talstation hingegen ist nicht Teil des Projekts. Dort wird aber demnächst Leben einkehren – Nachtleben. Am nächsten Freitag startet ein Barbetrieb unter dem Namen «Gütschbahnhof». Die Nutzung des früheren Restaurants im Talstation-Gebäude ist befristet, der neue Luzerner Nightlife-Tempel wird nur bis und mit Silvester, von Mittwoch bis Samstag (jeweils 20 bis 2 Uhr), offen sein.

Markus Wassmer von der Gütsch Immobilien AG, Tochterfirma der russischen Gütschbesitzer, sagt: «Wir hatten viele Anfragen für dauerhafte Nutzungen des Gebäudes. Doch das kam für uns nicht in Frage.»

Drinks, DJs und Konzerte
Betrieben wird die «Gütschbahnhof»-Bar von einem Trio, das sich unter dem Label «we lounge around» im Luzerner Nachtleben bereits einen Namen gemacht hat. Seit rund fünf Jahren ziehen Konrad Weber, Roger Stalder und Enrico Ciliberto Projekte auf, mehrheitlich Zwischennutzungen in leer stehenden Gastrobetrieben. So zum Beispiel im Hotel Union, im Don José oder im Restaurant Pilatus. Das Trio betrieb jüngst aber auch die Buvette auf dem Inseli.

Der Gütsch-Barbetrieb wird mit DJ-Auftritten und Konzerten angereichert. «Es lief alles extrem kurzfristig, die Schlüssel haben wir erst seit letztem Montag. Darum ist auch Improvisationsgeschick gefragt», erklärt Konrad Weber schmunzelnd. Die Räumlichkeiten fassen gemäss Weber 100 bis 130 Besucher. «Weil wir nicht gross renovieren können, werden wir vor allem mit Licht fürs nötige Ambiente sorgen.»

Jérôme Martinu

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung.