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Schmiererei gegen das Amt für Migration in Luzern

Das Gebäude an der Fruttstrasse in Luzern war am Dienstagmorgen mit Farbe beschmiert. Die Aktion richtet sich gegen das Amt für Migration. Das ist nicht der erste Vorfall dieser Art.
Yasmin Kunz
Das Gebäude an der Brünigstrasse/Fruttstrasse in Luzern, worin sich das Amt für Migration befindet, wurde mit Farbe beschmiert (Leserbild).

Das Gebäude an der Brünigstrasse/Fruttstrasse in Luzern, worin sich das Amt für Migration befindet, wurde mit Farbe beschmiert (Leserbild).

«Die Farbe war noch nass, als ich um 7:15 Uhr ins Haus ging», sagt der Leser, der uns am Dienstagmorgen dieses Bild schickte. Sein Büro befände sich in diesem Gebäude, er arbeite aber nicht für das Amt für Migration. Es ist unmissverständlich, dass sich diese Aktion gegen das Amt für Migration richtet. Das Gebäude befindet sich an der Fruttstrasse und die Schmiererei ist gut ersichtlich.

Das Amt für Migration regelt für den Kanton Luzern den Aufenthalt von ausländischen Arbeitskräften, Schülerinnen und Schülern, Studentinnen und Studenten, Privatiers, und den Aufenthalt der vom Bund anerkannten Flüchtlinge und bei Familiennachzügen.

Bei der Luzerner Polizei hat man Kenntnis von diesem Fall, wie Polizeisprecher Christian Bertschi auf Anfrage mitteilt. Eine Polizeipatrouille sei nun vor Ort, um die Sachverhaltsaufnahme zu machen. Die Glasfront wurde auf zirka 8 mal 5 Meter sowie der Boden vor dem Haupteingang auf einer Fläche von rund 5 mal 6 Meter mit roter Farbe bespritzt. Ausserdem wurde ein Schriftzug an einer Wand platziert. Der entstandene Sachschaden ist noch unbekannt. Die Luzerner Polizei sucht Zeugen des Vorfalls. Wer Angaben zur Sachbeschädigung machen kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 041 248 81 17 zu melden.

«Ungutes Gefühl» für Mitarbeiter

Das ist nicht das erste Mal, dass Unbekannte ihren Unmut über den Asylbereich mit Schmierereien kundtun, wie Alexander Lieb, Dienststellenleiter des Amts für Migration, sagt. Dies sei im Vergleich allerdings eine eher grosse Schmiererei. Lieb bedauert den Vorfall, insbesondere auch für seine Angestellten. «Es hinterlässt ein ungutes Gefühl, wenn man öffentlich angefeindet wird», so Lieb. Dennoch sei ihm und seinen Mitarbeitern bewusst, dass sie stets im politischen Kreuzfeuer stehen würden. Das Amt für Migration kann keine Anzeige wegen Sachbeschädigung einreichen, das muss in diesem Fall der Vermieter des Hauses tun.

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