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Kolumne

Schnapsige Hürden

LZ-Reporterin Yasmin Kunz macht eine Schreibpause und arbeitet den Sommer über auf der Hinterbalmhütte im Kanton Uri. Etwas macht ihr dabei Bauchweh. Wohlbemerkt: Das Essen ist es nicht.
Yasmin Kunz
Yasmin Kunz.

Yasmin Kunz.

Wie bereits kürzlich an dieser Stelle erwähnt, bin ich nicht ganz talentfrei, was den Abwasch in der Hinterbalmhütte betrifft. Kochen hingegen liegt mir weniger. Was mir aber definitiv Bauchschmerzen bereitet, sind die Kaffee-Schnaps. Nicht, weil ich zu viel davon trinke, sondern weil ich nie weiss, welcher Schnaps in welches Kaffee gehört.

Problemlos sind jene, die den Schnaps im Namen beinhalten wie etwa Kaffee Zwetschgen. (Es hat zum Glück auch Abbildungen auf der Flaschenetikette). Aber was genau ist ein Luz? Und ein Düssikaffee? Ein Träsch? Und wie viele Würfelzucker braucht es jeweils?

Zudem scheint es mir, als gäbe es hier auf Hinterbalm im Maderanertal noch diverse eigene Schnapskreationen wie etwa das Resi- oder das Claudia-Tee. Spickzettel können zwar Abhilfe schaffen, den Durchblick in Sachen Schnaps habe ich allerdings noch nicht erlangt.

Bis dato gab es jedoch keine Reklamationen. Das mag daran liegen, dass man mir Fehler (noch) verzeiht oder bereits genug Schnaps intus hatte. Defizite lassen sich in der Regel mit Übung beheben. So habe ich mir vorgenommen, sämtliche Kaffees selber zu testen. Eins nach dem anderen. Womöglich entpuppt sich mein Vorhaben als Schnapsidee. Dennoch: Prost!

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